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4 (1838) Immanuel Kant's Grundlegung zur Metaphysik der Sitten, Kritik der praktischen Vernunft : nebst den Abhandlungen zur Philosophie der Geschichte
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198 Äcitif bet praftifcbcn SSratunft. I. $££) I. 33. III. Jpptff.

gleid)wol)l ober biefe testete, nämlich btc blofe Siebe jum ®cfe|e,(ba e5 alSbcnn auf£;6ten würbe, ©cbot ju (ein, imb SKoralität,bic mm fubjectio in Jgeiligfeit überginge, aufbören würbe, SEugenbjit fein,) ftc|) jttnt beftänbigen, obgleich uncrrcid;baren Biele feinet33eftrebung ju machen. £)cnn an betn, waS wir bod;fcl;ä(jen, aberboeb (wegen beS (BcwufttfeinS unferer Schwächen) freuen, Bertrambeit ftdf) burch bie mehrere Scicbtigfeit, i£;m ©nüge ju tbutt, bieebrfurcbtSrolle Scheu in Bmteigung unb Achtung in Siebe, wenigjlcnSwürbe eS bie SSollenbung einer bem ©efefse gewibmeten ©eftnnungfein, wenn eS jemals einem ©efdjopfe möglich wäre, fte ju erreichen.

SMefe ^Betrachtung ift bi« nicht fowobt babin abgejwecft, ba3angeführte erangelifebe ©ebot auf beutlicbe begriffe ju bringen, umber St eligionSfd) wärmer ei in Anfebmtg ber Siebe ©otteS, fombern bic ftttlicbe ©eftnnung, auch unmittelbar in Anfcfung berPflichten gegen SJ?enfd;en genau ju beftimmen, unb einer blobmoralifeben Schwärmerei, welche riel .Stopfe anfteeft, ju (teuren,ober wo möglich rorjubeugen. £>te ftttlicbe Stufe, worauf berfUtenfd), (aller unferer ©infiebt nach auch jebeS vernünftige ©efcbbpf)(lebt, ift Achtung für§ moralifebe ®efe|. £)ie ©eftnnung, bie ihm,biefeS ju befolgen, obliegt, ift: cS auS Pflicht, nid;t au§ freiroiüliger Buneigung unb auch allenfalls unbefoblcner, ron felbfl gernunternommener SSeftrebung ju befolgen, unb fein moralifdjerBujianb,batin er jebeSmal fein fann, ift Sugettb b. i. moralifd;e ®efin=nung int .Stampfe, unb nicht eiligfeit im rermeinten S5efi&eeiner völligen Steinigfeit ber ©eftnnungen beS SBitlcnS. ©3 ifilauter moralifebe Schwärmerei unb Steigerung beS ©igenbttnfeß,woju man bie ©emütber bureb Aufmunterung ju ^anblungeit,cbler, erhabener unb grojjmütbiger ftimmt, baburd) man fte in benSßabtt öerfefct, aI3 wäre eS nicht Pflicht b. i. Achtung fürs ©efe(5,beffen Socb, (baS gleichwohl, weil eS uns SSernunft felbfl auferlegt,fanft ift,) fte, wenngleich ungern, tragen müßten, waS ben $5c>ftimmungSgrunb ihrer ^anbluttgen auSmacbte, unb welches fte immernoch bemüthigt, inbem fte eS befolgen (ihm gchord;en); fonbernalS ob jene §anblungen nicht auS (Pflicht, fonbern als baarer ©er;