150 Äritif b. pr. äkcnunft. 1.i't;. I.S5. l.epptft. SJoii b. ©iiiuofii^'it
ba nämlich btc Sbee be§ ©efefKä einer @aufalitat (beö SSillcn«)fclbfl ßaufalitat t;at, ober il)r S3c|limmung3grunb ifi.
II.
aSon bem
‘QSefugniffe t» e r reinen Vernunft,
im praftifchen ®ebraud;e,ju einer (äriveiterung, bie tl)c im fpecutatiucn für fief) nicht möglich jft.
3ln bem moralifdjen fPrincip haben mir ein ©efefe ber Sauf«;litat aufgejiellt, meld;e3 ben SBeflimnumgSgrunb ber lefjteren über alteJBebingungen ber ©innenmelt megfefit, unb ben SBillen, mic er <ils>ju einer intclligiblen SBclt gehörig bejfimmbar fei, mithin bas> ©uh;jcct btcfcö ÖBiUcnS (ben Sftcnfchen) nid;t blo§ als ju einer reinen5>er|fanbeSmctt gehörig, obglcid; in biefer 23ejiehung al6 un§ unbe=fannt, (mte e§ nach ber Äritif ber reinen fpeculatioen SSermmftgcfchehen fonnte,) gebacht, fonbern ihn auch in 2fnfchung feinerßaufalitat uermittelft cineö ©cfcijeS, welches ju gar feinem fMiiv-gefetje ber ©innenwett gejäl;ft rnerben fann, beftimmt, alfo unfer(Srfenntnifj über bie ©renjen ber lederen ermeitert, mcld)c 2fn=mafiung boch bie dfritif ber reinen SSerminft in aller ©pcculationfür nichtig erflärtc. 2Bie tjl nun hier praftifdjer ©ebraudf ber reinenSScrnunft mit bem tl;coretifd;en cbenberfelben in 2lnfcf;ung ber ©renj--beftimmung ihres fücnubgenS ju bereinigen?
£)aoib §ume, oon bem man fagen fann, baff er alle 2lmfedftung ber Siechte einer reinen SSernunft, welche eine gmtjlichcUnterfuchung bcrfclbcn nothmenbig machten, cigcntlid) anftng, fdjlofifo. £>er ^Begriff ber Urfachc ifl ein ^Begriff, ber bie Slothmciubigfeit ber SSerfnüpfung ber ©riftenj be§ SScrfchiebencn, unb jroar,fofern cS öcrfdjieben ifl, enthalt, fo: baß, menn A gefegt mirb, ich