bet teinen pvaftifcfjcn SSernunft.
£>ie tlnatytif! tf)ut bar, baf reine S3crnunft praftifch fein,b. t. für fief), unabhängig t>on allem ©mpirifchen ben SBiHen btftimmen fbnne, — unb biefcö zwar burd) ein gactum, worin fich- reine SSernunft bei uns> in ber Sfjat praftifd) beweifi, nämlich bieAutonomie in bem ©runbfahe ber ©ittlichfeit, woburch fie benSöillen jut $l;at beftimmt. — ©ic jeigt juglcid;, baf biefe§ Jactuntmit bem SSewuftfein ber Freiheit bee> SÖ3ilXen§ unzertrennlich oet--bunben, ja mit ihm einerlei fei, woburch ber SBille eine§ oernünf;tigen 2Befem>, ba§, al§ jur ©innenwett gehörig, ftch gleich anberenwirffamen Urfad;en notfjwenbig ben ©efe^en ber Saufalität unter;werfen erfennt, im fPraftifchen bobh zugleich fidt> auf einer anberen©eite, nämlid) al6 Sßefen an ficf> felbft, feines in einer intelligiblenSrbnung ber Singe befiimmbaren SafeinS bewuft ifi, zw<« nichteiner befonberen 2lnfd)auung feiner felbft, fonbern gewiffen bpneomifchen ©efehen gemäf, bie bie ©aufalität beffclben in ber ©innen;wett befiimmen fomten; benn baf Stet^ett, wenn fte un§ beigelegtwirb, un6 in eine intelligible JDtbnung ber Singe oerfetje, ift anber-wärtä hwreichenb bewiefen worben.
SSBenn wir nun bamit ben analptifchen 5£h«il ber Äritif berreinen fpeculatiüen SSernunft Dergleichen, fo geigt fid) ein mcrfwiif;biger Sontrajt beiber gegen cinanbcr. Sticht ©runbfähe, fonbern