Druckschrift 
4 (1838) Immanuel Kant's Grundlegung zur Metaphysik der Sitten, Kritik der praktischen Vernunft : nebst den Abhandlungen zur Philosophie der Geschichte
Entstehung
Seite
142
Einzelbild herunterladen
 

142 Äi-itif bcv praftifeßen >i3ernunft. 1. 34). 1-23. 1. epptfr. I

etneS ©efc^eS als eines folgen benfen, unb baS jum ©egenßanbe I

ber ©mpftnbung machen, wa§ nur bureß SSernunft gebaut werben jfann; wetdjeS, wenn eS nicht ein platter SBiberfprucß werben foll, |!

allen ^Begriff ber fPjlidjt gan$ aufheben unb an beren Statt btoS f

ein mechanifcheS Spiel feinerer, mit ben gröberen bisweilen in 3wi|tgeratbenber Steigungen fefcen würbe. |

2Benn wir nun unferen formalen oberften ©runbfaß ber reinen jpraftifd)en SSernunft (als einer Autonomie be§ SiBillenS) mit allen Ibisherigen materialen firincipien ber Sittlicßfeit Dergleichen, fofbnnen wir in einer S&afel alle übrige als folcße, babureß mirfltd) f |jugleid) alle mögliche anbere gälle außer einem einzigen formalenerfd)6pft ftnb, oorßellig machen,, unb fo bureß ben 2Cugenfrf)cin be= ; jweifen, baß eS oergeblicß fei, fich nad) einem anberen ^rindp, : jbern jetjt oorgetragenen, umjufeßen. 21 Ile mögliche 33eftimmungt>-. \grünbe be§ SBiUenS ftnb nämlich entweber blo§ fubjectio unbalfo empirifcß, ober auch objectio unb rational; beibe aber ent- I;

weber äußere ober innere. |i

\

r