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4 (1838) Immanuel Kant's Grundlegung zur Metaphysik der Sitten, Kritik der praktischen Vernunft : nebst den Abhandlungen zur Philosophie der Geschichte
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2} orcebe.

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gebilligt ober mißbilligt werben foH, oerlangen boeb feine Erörterung,Die ihrer priüatabficbt im SBege fein fonnte;) unb fo werbe id) e§and) fernerhin galten.

2Benn e§ um bie S3efiimmung etneä befonberen SSermogenä bermenfd)lid)en ©eele, nad; feinen SlueUen, Spalte unb ©renjen jutl)un ift, fo fann man jwar, nad) ber Statur beS menfd)lid)cn ©r=fenntniffeS, ni4>t anber§, alä oon ben Steilen berfclben, ißrergenauen unb, (fo oiel als nach ber jefsigen Sage unferer fd>on er=worbenen ©lemente berfelben möglich ift,) ooUftdnbigcn Sarfiellunganfangen. 3lber ifi noch eine jweite tfufmerffamfeit, bie meßrpbilofopbifd) unb arebitef tonifcb ifi; ndmlicb, bie Sbee be§©anjen richtig ju faffen unb au§ berfelben alle jene Steile inil;rer wecbfelfeitigen SSejiebung auf einanber, oermittclfl ber Ableitungberfelben oon bent SSegriffe jenes ©anjen, in einem reinen 83er;nunftoermögen in§ 2luge &u faffen. Sie Prüfung unb ®ewdbr=leiftung ift nur bureb bie innigjie J8e!anntfd;aft mit bem ©Afternmöglich, unb bie, welche in 2(nfef)ung ber erfieren 9tad)forfcbung«erbroffen gevoefen, alfo biefe SSefanntfdjaft ju erwerben nicht ber9Jlübe wertb geachtet ba& cn f gelangen nicht jur ^weiten Stufe,ndmlicb ber Ueberfid)t, welche eine fpntbetifd)e SBieberfebr ju benujenigen ifi, waä oorßer analptifcb gegeben worben, unb e§ ift feinffiunber, wenn fte alterwdrtä Snconfecjuenjen ftnben, obgleich bieSüden, bie biefe üermutßen laffen, nicht im ©pfiern felbft, fonbernb!o§ in ihrem eigenen unjufammenbdngenben ©ebanfengange angu=treffen ftnb.

Sd) beforge in Slnfeßung biefer 2Cbbanblung nid;t§ oon bemSSorwurfe, eine neue (Sprache einfübren ju wollen, weil bie Sr;feuntnißart fid) b'^ t>on felbft ber Popularität näbert. Siefcr 23or=wurf fonnte audb Stiemanben in Slnfeßung ber erfteren Ärttif bei»fallen, ber fte nicht btoS burdbgebldttert, fonbern burd)gebad)t butte.9teue SBorte ju fünjieln, wo bie ©prad)e fd;on fo an 2lu§brüdenfür gegebene SSegriffe feinen Ptangel but, ifi eine finbifebe S3c=mül)ung, fid) unter ber SKenge, wenn nicht burd; neue unb wahre©ebanfen, bod) burd) einen neuen Sappen auf bem alten bleibe