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4 (1838) Immanuel Kant's Grundlegung zur Metaphysik der Sitten, Kritik der praktischen Vernunft : nebst den Abhandlungen zur Philosophie der Geschichte
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©nutblegtnig gur bcc Sitten. 2 . 2Cbfcf)n.

SBoblgefallcn am biofett gwccflofen Spiel unferer ®emütb§fräfte ge:mäfj tft, einen SlffcctionSpreiS; ba§ aber, wa§ bic SSebingungau§mad;t, unter ber allein etwas 3mecf an ftc£> felbft fein fann, batnicht bloS einen relativen SBertl; b. i. einen fPreiS, fonbern einettinneren SBertl; b. i. SB ft r b e.

9lun ifl SKoralität bie SSebingung, unter ber allein ein oer--ttünftigeS SBefen 3med an fidf> felbft fein fann; «teil nur bureb ftee§ möglich ijt/ em gefe^gebenb ©lieb im SJciche ber 3wecfe gu fein.2ttfo iff bie Sittlichfeit unb bie SDlenfcbbeit, fofern fte berfelben fähigiff, baSjenige, waS allein SBürbe hat. ®efd)i(flicbfeit unb gleiß imArbeiten labert einen SJtarftpreiS; SBilg, lebhafte ©nbilbungSftaftunb Saunen einen 2lffection§prei§; bagegen Srctte im SBerfptecbett,3Bol;lwoIlen aus ©runbfäfgen, (nicht auS Snffinct,) b^w eineninneren SBertl;. Sie Statur fowobl, als Äunft enthalten nichts, tttaSfte, in (Srmangelung berfelben, an ihre Stelle fefeen fönnten; bennil;r SBertl; beffel;t nid)t in ben SBirfungen, bie barauS entfpringen,im S3ortf;eil unb Stufen, ben fte fd)affen, fonbern in ben ©eftnmm--gen b. i. ben SJtayimen beS SBiUenS, bie fid; auf biefe 2trf in^tanblungen gu offenbaren bereit ftnb, obgleich) auch ber ©rfolg ftenicht begünffigte. Stcfe ^anblungen beburfen auch feiner ©mpfel)-.lung oott irgenb einer fubjeetwen SMSpofition ober ©efchmatf, ftemit unmittelbarer ©unff unb SBohlgefallen angufel;en, fcincS un=mittelbaren Ranges ober ©efübleS für biefelbe; fte ffellcn ben SBillcn,ber fte auSübt, als ©egenftanb einer unmittelbaren Sichtung bar,bagu nichts, als SSernunft geforbert wirb, um fte bem- SBillcn auf'-guerlegen, nicht non ihm gu erfebmeicl;ein, welchesSetgtere betPflichten obnebem ein SBiberfpruch märe, SDtefe Schälung gibtalfo ben SBerth einer folchen SenfungSart als SBürbe gu erfennen,unb fefct fte über allen fPreiS uttenblid; weg, mit bem fte gar nichtin Stnfchlag unb S3ergleicl)ung gebraöht werben fann, ol;ne fich gleich'-fam an ber ^eiligfeit berfelben gu üergreifett.

Unb waS iff e§ benn nun, waS bie ftttlich gute ©eftnnungober bie Sugenb berechtigt, fo hohe 2lnfprüche gu machen? 6S i(lnichts ©eringereS, als ber Slntheil, ben fte bem üernünfttgen SBefen