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4 (1838) Immanuel Kant's Grundlegung zur Metaphysik der Sitten, Kritik der praktischen Vernunft : nebst den Abhandlungen zur Philosophie der Geschichte
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51 ©runblegttng jur 5Dletapf)i;ft£ bet Sitten. 2 . 'tfbfcfyn.

2£nbcrc ju tt;un int Sinne f>at, fofort einfct;en, baß et ft* etne§anberen 9Jtenf*en blo§ als ?0lttteI§ bebienen will, ohne baßbiefer jugletd) ben 3wec£ in fi* enthalte. denn bet, beit t* burdjein fol*e3 S3erfpre*en jtt meinen 2tbft*ten brauchen will, fannunmöglich in meine 2lrt, gegen ihn ju »erfahren, einjtimmen unbalfo felbft ben 3wecf biefer ^anblung enthalten, deutlicher fälltbiefer SBiberjlreit gegen baS ^rincip anberer 5)lenf*en in bic lugen,wenn man Seifpiele »on Angriffen auf Freiheit unb (Eigetitffum2fnberer h«beijieht. denn ba leuchtet flar ein, baß ber Uebertreterber 9fe*te ber 5Dtenf*en ft* ber fPerfon 3tnbcrer bloS als Mittelju bebienen gefonnen fei, ohne in Setra*t ju jiehen, baß fte, alsvernünftige SQ3efcn, jeberjeit juglei* als 3wecfe, b. i. nur als foldje,bie »on ebeitberfelbcn ^anblung au* in ft* ben 3wecf muffen ent:halten fönnen, gcf*c*t werben follen *).

drittens, in 2lnfehung ber jufätligen (oerbienftli*en) fPflidjfgegen ft* felbft ifiS ni*t genug, baß bie £anblung ni*t ber SDienf**heit in unferer fPerfon, als 3w>ec? an ft* felbft, wiberjfreite, ftemuß au* baju jufammenftiturnen. 9tun ftnb in ber 5Wenf*--heit Einlagen ju größerer SSollfommenheit, bie jum 3mecfe ber Staturin 2tnfehung ber 9Jtenf*heit in unferem ©ubject gehören; biefe jueerna*läfftgen, würbe allenfalls wohl mit ber (Erhaltung bet9)tenf*heit, alS3n>ecfS an fi* felbft, aber ni*t ber 33eförberttngbiefeS 3wecfS beftehen fönnen.

SSiertenS, in Setreff ber üerbienftli*en fPfli*t gegentlnbere,ift ber Staturjwecf, ben alle 9Jtenf*en haben, ihre eigene ®tüchfeligfeit. Stun würbe jwat bie 9Jtenf*heit beftehen fönnen, wenn

*) 93tan bctlEc ja nteßt, baß hier baß ftüüale: quod tibi non yis fieri etc.jur SRicfjffchnut ober fprincip bienen tonne, ©enn ift, objmat mit Mtsfchicbcncn ©infcfjränfungen, nur auß jenem abgeleitet; fann» fein allges»neineß ©efefj fein, benn entfalt nicht ben ©runb ber Pflichten gegen fiel)'felbft, nicht ber Sicbeßpfltchten gegen Xnberc, (benn Mtancfjcr mürbe gerne

eingeljcn, bap tfnberc ihm nicht roofitthun feilen, wenn et nur überhobenfein bürftc, ihnen Sßohlthat ju erzeigen,) enblicf) nicht bet fcfjulbigcn Pflichtengegen cinsttber; benn ber ©erbrechet mürbe auß biefem ©runbe gegen feineftrafenben Kichter argumentiren u. f. m.