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4 (1838) Immanuel Kant's Grundlegung zur Metaphysik der Sitten, Kritik der praktischen Vernunft : nebst den Abhandlungen zur Philosophie der Geschichte
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40 ©runblcgung jav S0?ctapt>t>fi6 bcr Sitten. 2. 2lbfchn.

Urfad)e baoon ijt: baff alle Elemente, bie juttt begriff bet ®(f ;feligfeit gehören, inSgefammt empirifch ftnb b. i. auS bet Erfal):tung muffen entlehnt werben, baff gleichwohl jur Sbce bcr ®Iücf ;feligfeit ein abfoluteS ©anje, ein Sftarimum beS SCBotjIbefinbenä inmeinem gegenwärtigen unb jebern jufünftigen 3 uftanbe erforbetlid)ijt. StunifiS ttnmöglid), baff baS einfetjenbfte unb jugteid) allenjcr-mögenbftc, aber bod; enblidje SBefen ftcb einen befiimmten 35egtiffoon bem mache, waS er tjicr eigentlich wolle. -SBill er Sfeichthum,wie viel Sorge, Steib unb 9tad)fieltung fonnte er fiel) babttrd) nichtauf ben §a(§ gieren. SBiU er oiel Erfenntnifi unb Einftchf, oiel.leicht fonnte baS ein nur um befto fchdrfcreS tluge werben, um bieHebel, bie ftd> fürthn jef^t noch oerbergen unb boch nicht oermicbcnwerben fönnett, ihm nur um befto fd)redlicl)er ju jeigen ober feinenJBegierben, bie ihm fd;on genug 51 t fetjaffen ntadjen, noch mebrffie:bürfniffe aufjubürben. SBill er ein langes Sehen, wer fteljt ihmbafür, baff eS nicht ein lange§ Elenb fein würbe? SBiU er wenig:fienö ©efunbfjeit, wie oft tjat noch Ungemdd)lid)feit beS Äörfjeräoon tluSfchweifung abgehalten, bateitt unbefdjrdnfte ©efunbljeitwürbe hüben fallen laffen u. f. w. -Eurj, er ijt nicht oermögmb,nach irgenb einem ©runbfafje, mit oölliger ©ewijiheit 5 « bejiim:men, waS ihn wahrhaftig glücflich machen werbe, barum, weilhieju tfllwiffenheit erforberlich fein würbe. SOtan fann alfo nichtnach beftimmfen fPrincipien hobeln, um glüeflief) gu fein, fonbernnur nach empirifchen 3tathfd)ldgcn 5 . 33. ber £)idt, bcr Spatfanufeit, ber ^öflichfeit, ber 3 urücfhaltung u. f. w., oon welchen bieErfahrung lehrt, baff fte baS SÖSohlbeftnben im £)urchfd)nitt amSKeijten beförbern. hieraus folgt, bajj bie Smperatioen ber .Klug: l;eit, genau ju reben, gar nicht gebieten b. i. ^»anblungen objectioalS praftifch^nothvoenbig barfte'llen fbnnen, bafi fte eher für 2 lnsrathungen (consilia), ölS ©ebote (praecepta) ber fßernunft juhalten ftnb, baff bie Aufgabe: ftdjer unb allgemein ju beftimmen,welche tpanblung bie ©lücffeligfeit eines oernünftigen SBefenS ht-förberrt werbe, oöllig unauflöslich, mithin fein Smperatio in 2 tn-fehung berfelben möglid) fei, ber im ftrengen SSerftanbc geböte, baS