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nehme Lage zu verwickeln und ihm dadurch dergleichen Be-lustigungen zu verleiden.
Es lebte damals in London ein Gastwirth, NamensStaff, der die Gabe hatte, allen Menschen derb und tro-cken die Wahrheit zu sagen. Dieser Mann schien völligdazu geschickt, dem Prinzen eine Lectio» zu geben. Re-chtster war mit ihm in einem weitläuftigen Grade ver-wandt; doch kannten sie einander nicht von Person. Staffhatte sich viel in der Welt umhcrgetrieben, zuletzt ein Ka-perschiff geführt, aber bei allen seinen Unternehmungen sowenig gewonnen, daß er nnn nichts als eine Gastwirth-schast besaß, die nur von Schiffern und andern solchenKunden in Nahrung gesetzt wurde. Rechtster fand keinenBerns, seinen Herrn Vetter in dieser Kneipe aufzusuchen, undStaff ließ sich nicht gern von vornehme» Leuten über dieAchsel anschcn. So blieben sie immer weit von einan-der. Doch hatte der Graf, dem kein hübsches Mädchen-angesicht in London entging, dmch seine Spione in Er-fahrung gebracht, daß Staff eine junge Nichte bei sichhabe, die gerade nicht ausgezeichnet schön, aber sehr nied-lich und artig sep. Rochestcr rühmte sic dem Prinzen undlockte ihn eines Abends damit in Staffs Herberge.
Sie waren beide als Matrosen verkleidet, und schienenalso ganz gewöhnliche Gaste. Aber sie fanden einen Be-kannten. Es war ein Page des Prinzen, der, in Bettyverliebt, sich für einen italienischen Sprachmeister ausge-gebcn hatte, um sie in den Lehrstunden unter vier Augensprechen zu können; denn zu anderer Zeit waren ihm derHerr Onkel und andere Menschen im Wege. Da Wil-liam — dieß war der Name des Pagen — täglich Boots-leute in Staffs Hause aus- und cingehcn sah, so fielenihm die verkleideten Herren nicht auf und er würdigte