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„Ich? Um des Himmels Willen! Ich glaubenichts, gar nichts. Ich bin Wicth und bedienemeine Gäste."
„ Ucber die ewige Leier! Habt Ihr denn garnichts weiter zu sagen? "
„Was soll ich sonst sagen, Euer Gnaden? dieWahrheit ist einfach."
„Gut, für diesmal genügt uns, was Ihr aus-gesagt habt; in Zukunft werdet Ihr Eurer Obrigkeitaber genaueren Bericht von solchen Fällen erstatten,wenn sie es verlangt."
„ Was soll ich Genaueres aussagen? Ich weißnichts. Ich habe kaum Verstand genug, meineeignen Angelegenheiten in Ordnung zu halten."
„Hütet Euch nur, ihn nicht entwischen zu lassen."
„Ich hoffe, der gnädige Herr Kapital» wirdmit meinem Pflichteifer zufrieden seyn. Ich küsseSeiner Gnaden die Hände." >
Als cs Tag wurde, hatte Nenzö etwa siebenStunden geschlafen und noch lange nicht ausgeschla-fen, als ihn zweimaliges, derbes Rütteln an beidenArmen und der an den Füßen des Bettes ertönendeNus: „Lorenzo Tramaglino!" erweckten. Er regte sich,dehnte die Arme, öffnete mühsam die Augen und sahdicht vor sich am Bette einen schwarz gekleideten Mannund zwei Bewaffnete, einen rechts, den andern linksvom Kopfkissen. Erstaunt, erst halb wach und nochhalb trunken, lag er einen Augenblick wie bezaubert,