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durch Kindereien wieder auf, wie z. B. Malcbranche Hat;eben so holen Große zu ihren ernstern edcln Lustbarkeitendurch wahre kindische aus; daher die Steckenpferd-Ritter-schaft, die Schaukel, die Kartenhäuser (in Hamiltons ins-moires), das Bildcrausschneiden, das Joujou. Mit dieserSucht, sich zu amüsircn, steckt sie zum Theil die Gewohnheitan, ihre Obern zu amüstren, weil diese den alten Götterngleichen, die man (nach Moritz) nicht durch Bußen, sonderndurch fröhliche Feste besänftigte.
Da er mit der ganzen Theatergesellschaft des Ministersbekannt war, und zweitens, da er kein Liebhaber mehr war— denn dieser hat tausend Augen für Eine Person undtausend Augenlieder für die andern — so war er beim Mi-nister nicht verlegen, sondern gar vergnügt. Denn er hatteda doch seinen Plan durchzusetzen — und ein Plan machtein Leben unterhaltend, man mag es lesen oder führen.
Es mißlang ihm heute nicht, ziemlich lange mit derFürstin zu sprechen, und zwar nicht vom Fürsten — siemied es — sondern von ihrem Augenübel. Das war alles.Er fühlte, es sei leichter, eine übertriebene Achtung vorzu-spiegeln, als eine wahre auszudrückcn. Die Besorgniß,falsch zu scheinen, macht, daß man es scheint. Daher stehtbei einem Argwöhnischen ein Aufrichtiger halb wie ein Fal-scher aus. Indessen war bei Agnola, die ihres Tempera-ments ungeachtet spröde war — ein eigner zurückgestimmterTon herrschte daher in ihrer Gegenwart bei SchleuneS —jeder Schritt genug, den er nicht zurück that.
Aber gegen die lebhafte Joachime that er einen halbenvorwärts. Nicht svwol sie, als das Haus schien ihm koketzu sepn; und die Töchter darin fand er — dieß macht das