Tapferkeit weniger satirische Auslegungen gemacht haben,wenn man bedacht hätte, daß sie diese Vorliebe für alles Aus-gezeichnete, für ausgezeichnete Reiche, Berühmte, Gelehrteempfinden. Der dürre und runzlige Voltaire hatte so vielRuhm und Witz, daß wenige Pariser Herzen sein satirischesausgeschlagen hätten. Noch dazu drückte mein Held seineAchtung für das ganze Geschlecht mit einer Wärme aus, diesich das Einzelwesen zucignete; — auch brachte seine beliebteGesammtliebe, ferner sein in der Trauer über ein verlornesHerz schwimmendes Auge und endlich seine wärmende Men-schenfreundlichkeit ihm eine Aufmerksamkeit von Joachimenzuwege, welche die seinigc in dem Grade erregte, daß er sichdas nächstemal zu untersuchen vornahm, was dran wäre. — —DaS nächstemal war bald da. Sobald ihm die Ankunftder Fürstin vom Apotheker geweifsagt war — denn der warfür die kleine Zukunft des Hofes ihm seine Here zu Endorund Kumä, und seine delphische Höhle — so ging er hin;denn er fuhr nicht hin. „So lang' es noch einen Schuhab-„putzer und ein Stein-Pflaster gibt, sagt' er, fahr' ich nicht.„Aber von vornehmeru Leuten wundert's mich, daß sie noch„zu Fuß reisen von einem Flügel des Pallasts in den andern.„Könnte man nicht, so wie die Pennypost für eine Stadt,„ein Fuhrwerk für seinen Pallast einführend Könnte nicht„jeder Sessel ein Tragsesscl seyn, wenn eine Dame die Alpen-reise von einem Zimmer ins andere weniger scheucte? Und„verschiedene Weltumseglerinnen würden cs wagen, eine Lust-reise durch einen großen Garten zu machen in einer zuge-„sperrten Sänfte." — Viktor reifete gerade durch einen, näm-lich den Schlcunesschen: cs war noch zu hell und zu schön,um sich wie Nähkiffen an die Spieltische zu schrauben. Er
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