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„bessere hofftest, als die jetzigen, und bereue den edcln Stolz„deines Herzens nie! Es ist nicht allemal Pflicht, zu hei-„rathen, aber cs ist allemal Pflicht, sich nichts zu vergeben,„auf Kosten der Ehre nie glücklich zu werden, und Ehelosig-keit nicht durch Ehrlosigkeit zu meiden. Unbewanderte, cin-„same Heldin! in deiner letzten Stunde, wo das ganze Leben„und die vorigen Güter und Gerüste des Lebens in Trüm-„mer zerschlagen voraus hinunterfallcn, in jener Stunde wirst„du über dein ausgelcertes Leben Hinschauen, es werden zwar„keine Kinder, kein Gatte, keine nasse Augen darin stehen,„aber in der leeren Dämmerung wird einsam eine große,„holde, englisch - lächelnde, stralende, göttliche und zu den„Göttlichen aufsteigendc Gestalt schweben und dir winken,„mit ihr auszustcigcn — o steige mit ihr auf, die Gestalt„ist deine Tugend." --
Ende des Extrablattes.
Einige Tage darauf gab die Fürstin dem Fürsten einAuge ea ineclatllou mit der schönen Wendung: sie gebe dieseVotivtasel dem Heiligen (das paßte um so mehr, da derFürst Januar hieß), der ihr seinen Wundcrthäter zugeschickt,und der das bekommt, was er heilen lassen. Jenner sagtezu Viktor, dem er das Auge zeigte: „der H. Januar wird„mit Ihnen, mit der h. Ottilia, verwechselt" — die bekannt-lich die Patronin der Augen ist.
Viktor war froh, daß Matthieu zu ihm kam, um mitihm nach St. Lüne zu gehen; denn dieser bat ihn, weil die-ses ohne ihn geschehen, mit zu seiner Mutter zu gehen, „weil„heute bei der Fürstin großes Souper sei, bei seiner Mutter