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4 (1847) Hesperus oder 45 Hundsposttage : zweites Heftlein
Entstehung
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L.

Leihbibliothek für Rezensenten und Mädchen.Ich bin noch immer Willens, es ins Jntelligenzblatt derLiteraturzeitung setzen zu lassen, daß ich den Kanfschilling,den ich sür meinen Abendstern erhebe, nicht zerschlagen,noch wie Musäus zum Ankauf von Gartenhäusern zersplittern,sondern das ganze Kapital zu einer vollständigen Sammlungaller deutschen Vorreden und Titel, die von Messe zuMesse erscheinen, verwenden will. Ich kann dabei bestehen,wenn ich eine Vorrede wöchentlich für einen Pfennig Lesegeldan Rezensenten ausgcbe welche nicht gern das Buch sel-ber lesen wollen, wenn sie es rezenskren.

Damit mir nicht einmal der Ueberschuß des besagte»Schlagschatzes als todtes Kapital im Hause liegt: so sollendafür wenn ich mich nicht ändere die schwerer» deut-schen Meisterwerke z. B. Friedrich Jakobi's, Klingersseine, Göthe's Taffo desgleichen die bessern satirischenund philosophischen vom Buchbinder in einer leichtern Da-mcnausgabc geliefert werden, die ganz aus sogenannten Verir-bänden, worinncn kein Unterziehbuch steckt, bestehen soll. Ichspiele damit, denk' ich, den Leserinnen etwas Kernhaftes indie Hände, das so gut gebunden und eben so betitelt ist, wiedie Buchhändler-Ausgabe, und in das sie weil das harteSteinobst schon ausgekernt und innen nichts ist nichtnur eben so viel, sondern sechs Loth mehr Seidenfaden undScidenabschnitzcl legen können, als in die gedruckte Ausgabe.AllwillsBriefwechsel ein schweres zweidottcrigeö Strau-ßenei des Autors, das ich vom Buchbinder auf diese Weisehabe ausblasen lassen, weil die meisten Leserinnen zu kaltsind, es auözubrüten ist setzo ganz leicht. Aber von den