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4 (1847) Hesperus oder 45 Hundsposttage : zweites Heftlein
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chen und Jahre neben einander, ohne mit dem Herzen etwasbesseres zu bewegen als unser Blut blos ein Paar glü-hende Augenblicke zischen und erlöschen aus dem Eisfeld desLebens warum meidet ihr doch alles, was euch aus derAlltäglichkeit zieht, und was euch erinnert, wie man liebt Nein! und wenn ich zu Grunde ginge, und wennich mich nachher nicht mehr trösten könnte: so drückte ichmich mit dem unbedeckten Herzen und mit dem Bluten allerWunden und zerrinnend und erliegend an den geliebtenMenschen, der mich verlassen müßte, und sagte doch:thut mir wohl!" Kalte selbsüchtige und bequeme Perso-nen vermeiden das Abschicdnehmen, so wie unpoetische vonzu heftigen Empfindungen; weibliche hingegen, die sich alleSchmerzen durch Sprechen, und poetische, die sich alle durchPhantasircn mildern, suchen cs.

Um sechs Uhr Abends denn es war nur ein Sprungnach Flachsenfingen als das Vieh wicderkam, ging erfort, begleitet von der ganzen Familie. An seinen glück-lichem Arm meiner muß sich blos zum Besten der Wissen-schaften bewegen war die Brittin und an den linkenAgathe angeöhrt; an die Schwester hatte sich der arme Haus-pudel geschnallet (Apollonia), welcher gleichwvl dachte, er be-rühre und genieße trotz dem schwesterlichen Einschiebsel undZwischengcist den Doktor. So fahren die Funken der Liebe,wie die elektrische und magnetische Materie, durch das Mit-tel von zwanzig dazwischen gestellten Leibern hindurch. EinPhilosoph, der sich hinsetzt und erwägt, daß unsre Fingerim Grunde der geliebten Seele nicht um einen Daumennäher kommen, cs mag zwischen ihnen und ihr blos die Ge-hirnkugel oder gar die Erdkugel liegen, wird allezeit sagen: