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4 (1847) Hesperus oder 45 Hundsposttage : zweites Heftlein
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zum Schach, das man mit der größten Begierde, zu ver-lieren, spielte. Der Kammerherr wir wissen alle, wie erwar, er schnei nichts als Beloischreiien für die ganze Welt,und der Abcndmahlkclch wäre mehr für seinen Geschmack ge-wesen, hält' er daraus auf eines wichtigen Mannes Gesund-heit toasten können dieser beförderte, so gut er konnte,mit den dürren Schachstatücn iloS das fremde Wohl aufKosten des eignen: gern verlor er, falls nur Matthien ge-wann. Noch dazu glich er jenen verschämten Seelen, die ihreWohlthaten gern verborgen geben, und er könnt' eS nichtüber sich erhalten, es seinem Schach-Gegner zu sagen, daßer ihm den Sieg zuschanze; er hatte fast größere Mühe, sichzu verbergen wie ein Hofmann, als sich selber zu besie-gen wie ein Christ. Eine solche Liebe hätte, wie es scheint,wärmer vergolten werden sollen als durch offenbare Bosheit;aber Matz hatte das Nämliche vor, und wich dem Siege, denjener ihm nachtrug, wie ein wahrer Spitzbube aus. Le Bautersann sich vergeblich die besten Züge, womit man sich selbermatt macht Matz setzte noch bessere entgegen, und drohtejede Minute, auch zu ermatten. Uns alle dauert der auf demSchachboden hernmgehetzte Kammerherr, der wie eine Kokettebesorgt, nicht besiegt zu werden. Es war für ein weichesAuge, das doch dem Schwachen lieber als dem Schelm ver-gibt, nicht mehr auszuhalten: Viktor trat unter tausend Ent-schuldigungen gegen den Schwachen und voll Bosheit gegenden Boshaften in die Heckjagd ein, und nöthigte den Hof-junker, seinen Rath und seine Charitativsubsidicn anznnehmcn,und zu vorgcschlagenen Kriegsoperazivnen von solchem Werthzu greifen, daß der Mann mit dein Amte der kammcrhcrr-lichen Schlüssel endlich trotz seinen Befürchtungen und trotz