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4 (1847) Hesperus oder 45 Hundsposttage : zweites Heftlein
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gegen wenn wir Niedere unsre Gräber oder unsre Arme mitGeliebten süllen: so fallen blos einige ungehörtc Thränen,trostlose oder selige.

Flamin lechzete nach dem Scsstontisch, dessen Arbeitensetzo bald angingen, und begriff das Zögern nicht. . . . End-lich wurd' einmal im ganzen Ernste der Abschiedtag festge-setzt, auf den loten August; und ich bin gewiß, Viktor wäream 14tcn nicht mehr in St. Lüne gewesen, hätte nicht derHenker am 8ten einen Tprolcr hingeführt.

ES ist der nämliche, der vorgestern bei uns Schceraucrnmit einer wächsernen Dienerschaft, die er halb aus Rcichs-ständen, halb aus Gelehrten zusammengesetzt hatte, seinenEinzug hielt, und mit den Wachshänden dieser Zwillingbrü-dcr des Menschen uns die Gelder aus dem Beutel zog. Esist dumm, daß mir der Spitz den heutigen Hundstag nichtvorgestern gebracht; ich hätte den Kerl, der in St. LüneViktor und den Kaplan in Wachs bosstrte, selber ausgefragt,wie Viktor heiße, und Eymann und St. Lüne selbst. AmEnde reis' ich aus erlaubter und biographischer Neugierdediesem Menschen-Zimmermeister, der uns mit schauerlichenWiderscheinen unsers kleinen Wesens umringt, noch nach.

Viktor mußte also wieder verharren: denn er ließ sichund den Kaplan in Wachs nachbackcn, um erstlich diesem, deralle Abgüsse, Puppen und Marionetten kindisch liebte, undzweitens um der Familie, die gern in sein erledigtes Zim-mer den wächsernen Nach-Viktor einquartircn wollte, einengrößeren Gefallen zu thun als sich selbst. Denn ihn schau-erte vor diesen fleischfarbnen Schatten seines Ich. Schon inder Kindheit streiften unter allen Gespenstergeschichten solchevon Leuten, die sich selber gesehen, mit der kältesten Hand