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5 (1847) Franz und Rosalie. Magister Zimpels Brautfahrt
Entstehung
Seite
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Traute, kann ich wohl gestehen, daß ich heute dem altenDrachen hundert Louisd'or wegstipitzt habe.

Spargut. O du Sie böser Mensch, was habenSie gethan?

Warn ick. Nichts, als wozu mich der Knicker zwingt.Er gibt mir wöchentlich einen Gulden Taschengeld. Dasreicht kaum zu wohlriechendem Wasser. Wovon soll ichnun noch auf Ball' und Kaffeehäuser gehn? wovon spie-len, Wein und Punsch trinken, und Ihnen, meine Göttin,eine Galanterie machen.

Spargut (schmeichelnd). Haben Sie etwas bei ssch?

War nick. Morgen, meine Thcuerste, will ich Ihneneinige Kleinigkeiten zu Füßen legen.

Spar gut. Jetzt wäre mir's just gcschenknchmerlich.Haben Sic gar nichts bei sich?

Warn ick. Nichts in der Welt, was Ihrer würdigwäre. Läge nur der Alte schon etliche Klaftern tiefunter der Erde, so wollt' ich Sie fürstlich kleiden und mitKutsch' und Pferden über sein Grab rasseln, daß er sichdrin umwenden sollte. Ha! cs kömmt Jemand mitLicht. Wir wollen uns zurückziehen. (Sie ziehn die Köpfe

zurück.)

Eilfter Austritt.

Christian (mit Licht).

Hole der Henker alle Spitzbuben! (Leuchtet im Saal herum.)Schon wieder fehlt ein Paar silberne Löffel, und ich willwetten, daß sich eine Canaille ins Haus geschlichen undsie eingesteckt hat. Doch halt! vielleicht liegen sie nochhier im Kabinet. (Geht in das, wo Spargut ist.)