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Das alles Hab' ich wohl bedacht,
Und mich durch Handel reich gemacht.
Nur Schade, daß man nicht alleinKann immer .Hahn im Korbe seyn!
ES stellt bald hier, bald da zum KaufEin Neuling seinen Plunder auf,
Und stdret mich durch niedre PreiseIn meiner alten Handelsweise.
Die Schmarotz erci gcberdct sich sehr zornig undruft: „korest jeder Neuling!" - Der Reichthumnimmt es gnädig auf, und setzt seine Rede fort:
Nun immerhin! Ich habe Geld,
Und so behaupt' ich doch das Feld.
Drum darf Euch, Freunde, drob nicht grause» ;
Ihr sollt mich nach wie vor beschmausen!
Jauchzend klascht die Schmarotzcrci in die Hände.Der Reicht hum schiebt ihr eine leckere Schüssel, an diesie sich aus Respekt gegen ihn noch nicht gewagt hatte,tölpisch hin und schenkt ihr ein. Sie küßt ihm, ohne Wi-derstand von seiner Seite, dankbar die Hand, überschüttetihn init Schmeicheleien, und ißt wie ein hungriger Wolf.Auch die übrigen Gäste speisen und zechen tapfer. Es wer-den mancherlei Trinksprüche ausgebracht; unter andern:„Ehrlich währt am längsten!" — Endlich zieht die Mä-ßigkeit eine Uhr aus der Tasche, schüttelt ihre Wolkcn-perücke, und sagt:
Ei, ei! Schon über Mitternacht!
Nun werde Tafelschicht gemacht!
Leicht kann so spätes Banketire»
Uns in des Todes Arme führen.
Wirth und Gäste spotten über diese Ermahnung. Nurdie Faulheit sagt nichts dazu; denn sie ist mit einem