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5 (1847) Franz und Rosalie. Magister Zimpels Brautfahrt
Entstehung
Seite
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Pah! das Volk darf nur befehlen!" rief Jonas.AmEnde will's alles, was ihm im Laden ansteht, geschenkthaben. Nein, nein! Kein rother Heller wird nachgelas-sen! Der Hudler da drüben muß wieder cinpackcu; unddann, wenn diese Nebensonne verschwunden ist, dann willich erst die Macht meiner Strahlen zeigen, und das Ge-sindel, das sich an jener flüchtigen Dunsterscheinung er-götzte, so auf die Haut brennen, daß cs Blut schwitzensoll!" -

Wie verstehst du das?" fragte Madame Bulling:Dusprichst mir heute zu hoch!"

Weil du eine Gans bist!" sagte der zärtliche Gemahl:Ich mcpne, daß ich alsdann, wenn ich in Fehdingen wie-der allein herrsche, die Waarenpreise dreifach erhöhen will."

Recht so, lieber Jon! Wenn wir nur schon wiederallein regierten!"

Dafür laß du mich und den Polykarp sorgen."

Aber ich frage nochmals: wenn, wie und wo bist dudeiner Perücke verlustig gegangen?"

Er rückte jetzt mit dem officiellen Bericht von dem un-glücklichen Treffen heraus. Sie erhob ein jämmerlichesHeulen und Wehklagen über den ewig verlorenen Stutzund weissagte: Franz werde den Schaden, den er ihnenanrichtc, noch an jenem Tage verantworten müssen.

Jonas hielt bald nachher eine neue Bcrathschlagungmit seinem Getreuen.

Lieber Monsieur Polykarp, begann er,es haben sichwährend unserer kurzen, und leider! verunglückten Expe-dition schon gefährliche Spaltungen in der Stadt gezeigt.Sie theilt sich in zwei Parteien; und wir müssen sorgen,uns die meisten Anhänger zu verschaffen. Hauptsächlichbrauchen wir ein paar muthige, entschlossene Kerl, die den