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Jetzo kam ihm die Schönheit und Dummheit der Pro-grammen-Beterin noch größer vor; er hätte sie gern geküßt;es war aber nicht zu machen: der Bijoutier setzte überallseinen witzigen Ausleerungen nach, und hielt die beidenOhren unter.
Er hatte bei dieser Gelegenheit, als er an die deutscheKälte gegen Witz und schöne Künste dachte, den grundfalschenSatz: der Dritte, der Gallier und der Jtaliäncr sind Men-schen — die Deutschen sind Bürger — diese verdienendas Leben — jene genießen cs; und die Holländer sindeine wohlfeilere Ausgabe der Deutschen auf bloßem Druck-papier ohne Kupfer.
Er wollte wieder zum Zeidler Lind zurück: als so spätin der Nacht — so daß der Hoffouricr die Erscheinung die-ses Haarkometen um eine ganze Stunde zu bald in seinenastronomischen Tabellen angesctzt hatte — die Prinzessinsammt ihrem Begleit-Dunstkreis anfuhr. Da er so langevon ihr gesprochen hatte: so brauchte er, um sie zu lieben,nichts als noch das Rollen ihres Wagens und das Sciden-geräusch ihres Ganges zu hören. „Eine fürstliche Braut —„sagt' er — ist viel eher auszustchen, als eine andre; man„zeige mir zwischen einer Kron-Prinzessin, einer Kron-Braut„und einer Krön-Ehefrau einen andern Unterschied, als der„Staatökalender angibt." Wer noch bedenkt, daß er ihrepersönliche Abneigung gegen den Fürsten kannte, der bei derersten Vermählung sie ihrer Schwester nachgcsctzt hatte —und wer jetzo liefet, daß ihm Tostato sagte, mit einemSchnupftuch in der Hand sei sie auSgesticgcn: der ist schonso gcscheidt, daß er sich über seine Rede nicht erzürnt: ,/ich„wollte, diese Kronthiere, die einem so schönen Kinde so
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