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Welt so wenig für ein ens zu nehmen, daß ich seinen Wa-gen für einen leeren Zeremonicnwagen anrechne, in wel-chem ihn der Kutscher wie einen dürren Kern in einer Wall-nuß schüttelte.
Ich will's weitläuftig beschreiben, wie ihn der Kutscherworfelte und siebte, und mich dafür in unwichtiger» Dingenkürzer fassen.
Wenn ich's freilich dem Kutscher zuschreibe und sage,daß er dem Kutschkastcn durch Steine und Schnelle jenenharten Pulsschlag zu geben wußte, daß Zeusel mehr aus derLuft aufsaß, als aus dem Kutschkiffen: so wird Kästner inGöttingen gegen mich schreiben und darthun, daß der Apo-theker selber durch die Gegenwirkung, die er dem Kissendurch seinen Hintern that, an dem Abstoßen des gleichna-migen Polcs schuld war; allein hier ist nnS hoffentlich weni-ger um die Wahrheit als um den Apotheker zu thun. Vik-tor als Hofdoktor nahm von weitem Anthcil am Hof-apothcker und lachte ihn aus; ja er hätte ihn gern gebeten,sich selber cinsctzcn zu dürfen, damit er'S deutlicher sehenkönnte, wie der gewandte Vetturin den Zeuselschen Ballgeschickt in die Lüfte schlug. Aber den weichen Nerven Vik-tors wurden komische Szenen durch das physische Leiden, daösie in der Wirklichkeit bei sich führen, zu hart und grell —und er begnügte sich damit, daß er dem springenden Kastenhinten »achging und sich es bloö dachte, wie drinnen dasDing stieg gleich einem Barometer, um das heitere Wetterdes bctrunknen Kutschers anzudcuten — er malte sich'S blosaus (daher ich's nicht brauche), wie das gute Hofmännchcnbei einem Klimar, wozu es der Kerl trieb, der jede Erhe-bung mit einer größern endigte, die linke Hand, statt in die
Jean Paul'S auSgcw. Werke. III.