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ton, Linnö, Swift wurden wieder Hüttensungcn der Gelehr-samkeit. Aber so sonderbar furchtsam ist der Mensch, daßer, der die Seele bei der größten vortheilhaftcn Abhän-gigkeit von den Organen doch noch für einen Selbstlautcransieht — und mit Recht — gleichwol bei einer nachthei-ligcn besorgt, sie sei bloS der Mitlauter des Körpers —und mit Unrecht. — — —
Da ein Spaziergang um einen fremden Ort einemReisenden die beste Natnralisazionakte gibt — und da Viktornirgends fähig war, ein Fremder zu scyn: so ging er —ein wenig hinaus. In manchen Nächten wird es nicht Nacht.Er sah draußen — nicht weit von den Gartenstackcten desSeniors, nicht des adeligen, sondern des geistlichen — einsehr schönes Mädchen sitzen, in ein lateinisches Psingstpro-gramm vertieft und daraus mit gefalteten Händen betend.Einer vereinigten Schön- und Tollheit widerstand er nie;er grüßte sie und wollte sie ihr lateinisches Gebetbuch nichtausrollen und einsteckcn lassen. Die gute Seele hatte, dasie ihr Gebetbuch und Paternoster verloren, ans dem Pfingst-programm <le (llmlilis likerarum iitinliosm ihre Andacht mitLeichtigkeit verrichtet, da sie weder Lateinisch, noch Lesenkonnte, und das Händefalten für die Maurerische Finger-sprache ansah, die man höhcrn Orts schon verstehen würde.Sie wickelte einen sechsten abgeschnittenen Finger aus einemPapier heraus, und sagte, den hätte das Maricnklostcr zuFlachscnfingen, an dessen Mutter Gottes ihr Vater ihn zurDankbarkeit habe henken wollen, nicht angenommen, weil ernicht von Silber sei. — Da Büsfon den Fingern des Men-schen die Deutlichkeit seiner Begriffe zuschreibt — so daßsich die Gedanken zugleich mit der Hand zergliedern —: so