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3 (1847) Hesperus oder 45 Hundsposttage : erstes Heftlein
Entstehung
Seite
197
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eine Hütte, cinquctschcn. Die Seele, sagt' er, nimmt vonden Jnlagcn des Körpers, wie der Wein vom Obst, daS ne-ben ihm im Keller ist, den Geruch an, und im mcphitischcnDampfe, in welchem die Seelen der Flachsensingcr über denihre Kartoffeln und Biere siedenden Braukesseln ihrer Ma-gen zappeln, müssen wol die armen Vögelchen besoffen understickt in dieses todte Meer heruntcrsallcn.

Er brach seinen Zwieback nicht in einem Hause, sondernim Knochcngebäude, d. h. im Sparrwerk eines Hauses, daserst aus den Händen und Beilen der Zimmcrlcute vor dasDorf gekommen war. Indem er durch alle Abtheilungcnund Unterabtheilungen dieses Baugerippes und auf einmaldurch Stube, Küche, Stall und Boden sah: so dachte er:wieder ein Schauspielhaus für eine arme kleine Menschen-truppe, die hier ihre Benefizkomödie, ihre Gay's Bettler-oper abspielet, ohne daß eine Stimme aus der großenLoge schreiet: >>W! Ach bis diese Balken der Wintcrrauchzu Ebenholz geräuchert hat, wird manche Augenhöhle rothgequälct werden; mancher Nordwestwind des Lebens wirddurchs Fenster an zagende Herzen fahren, und in diese Win-kel, die erst dunkel vermauert werden, wird mancher Rückenmit Quetschwunden vom Gewehrtragen des bürgerlichenLebens treten, um den Schweiß abzutrockncn oder das Blut. Aber die Freude (dacht' er fort und sah an die Stelledes OfenS und des Tisches) wird euch Insassen auch einPaar Nelkenbäume vors Fenster setzen und mit dem Braut-wagen der drei H. Feste und der Kirmeß und der Kindtaufevor eurer Hausthüre, die erst eingesetzt wird, Vorfahren undabladen.-Himmel, wie närrisch, daß ich mir hier im