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3 (1847) Hesperus oder 45 Hundsposttage : erstes Heftlein
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seiner Gabe er gab sie doch, aber in kleinen Münzsorten die Kinder verließen ihre Kaufmannsgüter, und daö einelief über das Feld hinüber zum Pfluge und das andre insDörfchen hinab zur Mutter. Der Ackermann zog in derFerne den Hut ab wollte laut danken, konnte sich abernur schnäuzen ackerte ohne Hut heran aber erst alser dem Jüngling den Dank nachrief, war dieser schon weitaus dem Gehör-Kreise hinausgeflüchtet . . .

Wünsche, lieber Leser, nicht diesen oder den kommen-den Zwischenakt des Menschcngrams aus den großen Auf-tritten der glücklichen Natur heraus, und dein Herz verdienewie Viktor durch Geben das Nehmen!

Er kam in seiner gutherzigen Eile bald einem fieber-kranken Schmiedcgescllen nach, dessen Neisekoffcr oder Man-telsack ein angefülltes Schnupftuch war; am Stecken trug ernoch ein entfärbtes elendes Stiefelpaar, das er schonenmnßte, weil das andre, das er an andern Stecken, nämlichan den Beinen schleppte, noch elender und weniger ohneFarbe als ohne den Boden dazu war. Als er den Fiebrischenschonend gegrüßet und beschenkt hatte, so sah er ihm insbleiche erstorbene Gesicht, und er konnte ihm einiges Schmer-zengeld nicht versagen ... Ach das ganze Schmerzcngeldfür dieses Leben wird erst in einem höheren ausgezahlt!...Als er ihn höflich ausgefragt und sich um seine hungrigeWanderschaft, um seine Zuchthaus-Kost, um sein Flüchtenvon Länder in Länder und um seinen dünnen Zehrpfcnnig,den ihm die Meisterin abschlug, wenn der Meister aus war,erkundigt hatte: so schämte er sich vor dem Allgütigcn seinesBlumcnfeldeS von Entzückungen', welches er nicht mehr ver-dienewie der arme Teufel da", und er begabte noch ein-

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