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3 (1847) Hesperus oder 45 Hundsposttage : erstes Heftlein
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Aneigentliche und eigentliche und die eigentlichen, die be-schmutzt unter dem Fußschemel des Chorstuhls sich verkrochen,schlugen zu Blumen der Erinnerung wieder aus. Er dachtean seine kindischen Leiden darin worunter die Länge derPredigt und an seine kindischen Freuden, unter welchedie Länge des Präludiums und Eymannö Knieen ans derMitte der Kanzeltreppe gehörte. Er schob das hölzerne Git-terfenster zurück, und fand in dessen hölzernem Gleise seinenNamenzng V. bi. II. von eignen Händen cingesägt. VomKinde zum Jüngling ist so weit! Und der Mensch verwun-dert sich über die Ferne.Ach damals sagte Horion,und wir wollen's mit ihm sagen war dir noch allesunendlich, und nichts klein als dein Herz ach in jenerwarmen erquickenden Zeit, wo der Vater uns noch Gottder Vater und die Mutter die Mutter Gottes ist, drücktesich noch die von Geistern, Gräbern und Stürmen beklemmteBrust getröstet an eine menschliche alle vier Wclttheilewaren in diese Kirche eingcpfarret, alle Ströme hießenRhein und alle Fürsten Jenner ach! diesen schönenstillen Tag faßte ein goldncr Horizont der unendlichen Hoff-nung ein und ein Ring aus Morgenroth. Jetzo ist derTag dahin, und der Horizont hinab, und blvS das Gerippenoch da: der Gitterstuhl."

Aber wenn wir schon jetzt in den Mittagstundcn desLebens so denken und seufzen: wie wird uns nicht am Abend,wo der Mensch seine Blumenblätter zusammcnlegt und un-kenntlich wird wie andre Blumen, am Abend, wo wir untenam Horizont in Westen stehen und auslöschen, wird uns danicht, wenn wir uns umwenden und den kurzen mit ertrete-nen Hoffnungen bedeckten Weg überschauen, wird dann uns