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1 (1847) Die unsichtbare Loge : 1ster Theil
Entstehung
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alle Rücken brühten sich, alle Fußzehen zuckten. Ver-geblich versuchte eine Base dem blinden Amandus mit denAugen nachzulaufcn, um nur etwas Animalisches zu er-sehen, der Kräutcrlenner befestigte sie an einen neuen Staub-beutel, den er gerade anprieS. Schon bis an die ?emair-ckria hatte er seinen Klub geschleift, als er sagte:Der heu-tige Abend soll uns nahe um die voclscanclria finden; aberSchweiß und Fleiß kostet's." Er wurde beim allgemeinenJammer über einen solchen Fcgfcuer-Nachmittag, dergleichennoch kein Scheeraucr erlebt hatte, immer vergnügter, undsagte, ihre Aufmerksamkeit feuere am meisten ihn an.Gleichwol ließen sich die botanischen Magistranden aus einemBlatte ins andere martern und wollten verbindlich bleiben:

bis der Rittmeister, ob er gleich den Scherz errieth,tcufelStoll wurde und fort wollte. Der Doktor sagte:denzweiten Folianten müßt' er ohnehin für eine andre Stundeversparen; aber er wünschte, sie kämen bald wieder, das soll'ihm erst ein Beweis seyn, daß cs ihnen heute gefallen."Der bloße Gedanke an den zweiten Tortursolianten wo-gegen der Theresianische Kodex mit seinen Folterabrissen nurein Taschenkalender mit Monatkupfern ist führte etwasvon einem Fieberschauer bei sich. So hatten sie also einenganzen halben Tag schändlich ohne eine Verleumdung, ohneeine Erzählung verloren, die hätte nach Haus können mit-gebracht und von da weiter gegeben werden. Die älterenDamen besuchten Konzerte und Bälle gewöhnlich, aber garnicht, um gesehen zu werden, sondern um zu sehen und darinphysiognomische Fragmente zur Beförderung der Menschen-kenntnis, obwol nicht der Menschenliebe auszuarbeiten;

ja sie besuchten auch ihre erklärten Feindinnen gern, wenn