303 ©eograpbie. ^weiter Sfjett. Ii. 2f6fd)n.
©er rotbgetbe 3?ubirt beißt .£>t)acintb, einige aber finb b taun .gelb, t;onigfarb, halb ßber ganj burcbftcbtig,
„ 2 . 4?albebeljteine.
©inb nicht fo bjart, atä jene, aber harter, atä bie gemeinen,
.Krpftatl ober SBergfrpftatt fließt im ©cbwcijergebirgtecfigt an, ifl oft feljr groß,
Sam io t ift fe£;r hart, rotb, halb burcbftcbtig. Sft erfarbig, fo beißt er ©arber.
'ttcbat ift oielfarbig, biäroeiten weif.
Stjatccbon ift oietfarbig unb faum halb burcbftcbtig.
SD npr ift ein tfdjat mit meinen unb fchmar^en Streifen.
©arbonpr bat weiße »nb Qetbe Streifen ober gurtete.
Lapis Lazuli ift blau mit meinen §tecfen; ift mit ©olb einsgefprengt; barauä madbt man baä Ultramarin, baä eine blauegarbe ift, bie fo ttjeuer ift, atä ©otb.— S£urtnatin. — Snpj,Saäpiä. — ßabra b or fte in. — fPorpbpr. — ©ranit.
3. SSon ber mofaifdben unb gtorentiner Arbeit.
Opus Musivum (mofaifebe Arbeit) wirb auä ©taägüffen oonoerfct)iebener garbe, bie in binnen SSafetn g eg offen unb in feintStifte voie Stabetn gefebnitten werben, in einen Steig oon catcinmtem Sftarmor, ©ummi, ©ierweiß unb ©et gufammengefebt, fo baßfPortraite gteiebfam barauä punetirt werben. Sn einem folgenSBerfe »on jwei ©uabratfuß ftnb gwei SKillionen ©tifteben btt3£rt. 9)tan polirt e§ bernacb, wie einen ©pieget, 2tn einem @t«äuon acbtjig ©uabratjolt bringen adt)t .Stünftter jwei Sabre ju,Sn ber fPeteräfircbe ju Stom finb fte häufig. gtorentiner Arbeittoirb auf biefetbe 2£rt auä ©betgejteinen jufgmmengefeht.
4. 2£nbere ©teinarten.
9)?ariengtaä ift auä burebfiebtigen, öfterä großen SBlätternfcufatflmengefebt unb febmetjt nicht int größten geuer.
Saäpiä i|t ben geuerfteinen an ^>örte ähnlich, aber »ichfarbig.