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9 (1839) Immanuel Kant's Schriften zur Naturwissenschaft : zweite Abtheilung, zur physischen Geographie
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9. #auptjt. Sab ^flanjenreicb.

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- b,'e ffiienenjellcn- Sag 2Bad)g ift £)actcr, glänjenber unb teurer, dlä Stenenwacbg. SDtan fammelt bie Siet jener SBürmcben unbftljt fte auf anbere Saume.

e. Ser ©etfenbaum.

3fi fJKejrifo trifft man einen Saum an, ber üftujjfrücbte trägt,4 toen Schate einen «Saft I)at, «>efcf?et gut febäumt unb fd)6n jumjf ffiafdjen iff*

* f. Gin Saum, ber SSBaffer ju trinfen gibt.

£)iefer ift ber wunberbare Saum, ber immer wie mit einerffiofle bebeift fein unb non feinen Slättern SBaffer tröpfeln folt,in ©(lernen gefammelt wirb unb bei einem tn jenen ©egenbengewöhnlich eintretenben SBaffermangel SDlenfd)en unb Siel) ein ®e*nuge tfjun foll. Ser ©tamrn biefeg Saumeg foll 5 «>ei gaben bicE^ unb rierjig gujj hoch fein, um bie 2le|te aber foll er an fwnbertunb jrcanjig gufj im Umfreife haben.

Mein aug ber allgemeinen Üöeifebefcbreibung roirb »on einemKugenjeugen angeführt, et gebe nur jur 9tachtjeit SBaffer, unb gmarin jeber «Rächt jwangig taufenb Sonnen.

£ie mciften Steifenben, unb unter ihnen Sc SJtaire, »erftchern,eg mären riete fotcher Säume in einem Sl)ale bei einanber. SiefegSfial märe bon großen SBälbern umgeben, unb bie umliegenbenSerge würfen ihre ©chatten hinein, babureb bie Sünjle auf biefe3trt nerbiift mürben unb eine träufelnbe SBotfe bilbeten; benn auchauf ber ©t. Shomag Snfel gibt eg begleichen Säume, bie abernur am IDtittage SBaffer geben.

g. Ser Saumwoltenbauip.

Siefe Säume tragen eine apfelähnliche gruebt, bie inwenbtgin 3dlen eingekeilt ijl, roorin bie SBolle jlecft. Sie Stbomolleijt eine faft feibenartig feine 2BoIIe eineg anberen Saumeg, bie alleinfaji nicht fann bearbeitet werben.

h. Ser girnifjbaum.

Siefer Saum wirb in G>b<na unb auf ben SRoluKen ange-.troffen. @r gibt bag Sac! in eben bet 2lrt, wie bie Sirfen bag