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9 (1839) Immanuel Kant's Schriften zur Naturwissenschaft : zweite Abtheilung, zur physischen Geographie
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$pt)pfifd)e' ©eograpfie..

in einer freibigen Sd)icf)t; Ijernad) in einer SSiefe non 60halb treibe, balb ©rbgemäcfyfe. SnuSafyre 1464 iji im SantonSern au§ einer Imnbert ©Hen tiefen ©rube ein ©duff mit 4o©erippen menföflicfyer .Körper gejogen morben. Unter einemtiefen Seifen fanb man in Uri ein ÜReffer, imgleidjen Ijin unb »it;ber in ben Sergmerfen ganje SSJJenfdjengerippe- Sn ©nglanbftnbet man in ber ©tbe Saume, bie bebauen ftnb.

Sie Reifen finb ofyne Btoeifel ebebefj meid) gemefen. 3 nScfmeben fanb man oor .Kurjem in einem <Sd)ad>te, ettidje ©Utntief, eine .Kröte in einem Seifen fi&en, bie nod) lebte, obgleitjjblinb unb füf)llo§. SOlan ftnbet in ben ©cfyiefergebirgen Scidjeüon oerjieinerten S>f^«n; oiele 2tbbrücfe oon Snbianifdjen ^)flan=jen, unb l)in unb mieber ©lepf)antenjal;ne, imgleidjen ©lepfyanteit:fnodjen in Sibirien.

§ 77.

C. S&eorte ter ©rbe, ober ©rünbe ber alten ©efd)id)leberfelben.

Sdjeudjjer un & onbere fPfypftfer fcfyreiben biefe 9M:male alter Serönberungen ber Sünbflutl) ju; allein biefe iji erji=lief) eine gar ju für je Seit über ber ©rbe gemefen, als bajj ftefoldje Serdnberungen bdtte jumege bringen fönnen. UebergrojjeSJlufdjelbanfe, Ijolje @rbfd)id)ten, ja mofjl gar Seifen aufjufü^ren,baju ift eine fo für je Seit, al§ bie Sünbflutfj mar, nid)t §in*langlicf).

Sumeilen aber ftnbet man abmecf>felnbe Seifen in ber©rbe oom feften 8anbe unb Seegrunbe. @§ iji oft, mie in ber©egenb oon Sflobena, unter einer 9ttufd)elfd)icf)t ein Stratum,melcfeä ^Probucte be§ fejien £anbe§ begreift, unb unter biefen ftn=bet man oft mieberum Ueberbleibfel be§ SKeereö, fo baß ju fcljeniji, baf biefe Seranberung beS fejien ganbeS in SÜÄeer, unb biefeSmieberum in fejieö ganb oft auf einanber gefolgt iji. Subentfdfeint bie Sünbflutl) nur eine allgemeine oon biefen 33eränberun>