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9>()ppCfcfje ©eograph».
auf 28" flieg; fo glaubte man eingcfehen ju haben, bafi bir©cf)wierigfeit, Athem j U t>oten, fowohl in ber Sangigfeit, bitman empftnbet, wenn man an bie 9?üdfel;r benft, als auch inbet ©tructur bet SJluSfeln, bie burcf) bie biele Sewegung unbbaS Anfpannen ber ßunge angegriffen werben, liege. Daß betbefchwerliche Athemjug nicht fowohl auS ber Dünnigfeit ber Suft,als üielmefjr »on ber ©rmübung tjerrü^re, hat man and) batauäfd)ließen mellen, baß man bie Ubier, bie bodf> een ber Suftmuffen getragen merben, noch über ben f)öd)flen Sergen fortfliegen fab. Die bünnere Suft ifl »ielmehr eine Quelle betSföunterfeit.
2. ©oHen bie Seute, bie um unb auf ben Sergen meinen,feljr flarf unb tapfer fein unb auf alle SBeife ihre greifeit jubehaupten fudjen. Allein biefeS rüf>vt wohl üornehmlid) bähet,roeil eS in bergleidjen ©egenben fefjr leicht ifl, fiel) mit wenigenSeuten gegen große .£>eere gu »ertheibigen, unb weil ferner bieSerge auf ihren @pifcen unbewohnt unb unbewohnbar finb,auch in ben S£f)älern weniger 9?eicbtf)ümer ju hoffen finb, ftchalfo Stiemanb fo leicht nach einem folgen Aufenthalte fehnt.Aud) giehen bie Sewohner »on bergleichen ©ebirglänbetn beflan=big umher. Diejenigen SSolfer, welche bon jPflanjen leben, finbam Sreieflen, weil fte foldje überall »orfinben. Diejenigen, »ehche »on ^Pferben unb »on ber SDlitcf) berfelben, wie bie Tataren,ihre Slafjrung hernehmen, folgen junächjt nach ihnen. SBenigerfrei aber finb biejenigen, bie »On ^auSthieren unb ber eigentlhchen Siehjutht leben. Unb bie größeren ©flauen »on allen finbenblid) folche §3olfet, bie ben Aderbau treiben, inbem fie nichtüberall ein baju bequemes g an t, an trcffcn. -
Demnach fcheint eS benn, baß ber befonbere ßharafter betSewol;ner bergiger ©egenben nicht fowohl in ber eigentf)ümlheben Sefbhaffenheit ber hier herrfchenben Suft liege. Der methliehe Unterfchieb jwifchen ben Sergfcbotten unb ©nglänbern, unbben ©inwohnern ber flachen ©egenben ©cbottlanbS, rührt «betbaher, weil lefctere fehr weidlich erjogen werben.