241
grftec 5£f)ct(. II. Slbfcpn. 25om ßanbe. '§. 42.
in bem Snneren oon tffrifa, etwa um ben loten bis 15ten©rab nörblicher SSreite, fonbern auch in SRorbamerifa, unb fo*gar in (Europa, etwa in ber ©egenb, wo bcr Son unb bieSBolga entfpringen, nod) anbere ähnliche ßanbrüden unb Serg*ebenen.
§. 42.
23c rge ftnb (Erhöhungen über bie Sberfiddje ber (Erbe. Sieftnb oermutblid) burd) bie oielcn Srüdje, bie auf ber Oberfläche ber@rbe entfianben ftnb, erzeugt worben. 2Bie benn auch noch je^tim Äaufaftfcben ©ebirge »tele Serge, bie aus einer tt)onartigengjlaterie befielen, jum SSorfc^cin fornmen, bie aber, »eil bie Sta-tur mehrentheilS ju if)ter Sleife gebieten, eine fotdje ,£ärte nicht er*langen fonnen, als bie übrigen Serge, bie aus ihrem flüfftgen 3u*jlanbe in ihren gegenwärtigen übergegangen ftnb.
Sie Serge bejlefjen entweber auS einem ewigen Steine, wel*tbeS bie gelsberge ftnb, ober auS (Erbe unb ©anb, welche Sanb*berge heipen.
SBenn ftch otele Serge beifammen beftnben, fo nennt man fteein ©ebirge. SBenn aber ein folcheS ©ebirge in einer immer-,wä&renben ßinie, fte mag gerabe fein ober frumm, forttäuft, fobeifit eS eine Sergfette, (ES befielt aber eine begleichen Serg*fette auS einem Stamme unb auS ließen. Ser Stamm ber Sergei|t berjenige Ort, an bem »iele Serge beifammen flehen. 3lefte aberftnb Serge, bie nur auS biefer ßinie entfpringen unb eine anbereSRichtung nehmen.
Sie Schweij fdjeint ber eigentliche Stamm aller Serge in(Europa ju fein. Sn Schweben jingelt ftd) gleichfam eine Serg*fette um baS ganje ßanb, oon welcher »iele 2lefte auSgehen, jwi*fcfyen benen bie glüffe, als welche »on ben Sergfetten unb ßanb*rüden herabfliepen unb oon ben Sergen jur Seite mehr 3uwad)§erhalten, fich nadh bem ginnifchen SOfeerbufen ergtepen. Eine an*bete Sergfette erflrecft ftd) oon bem Gap giniSterre bis ju ben fPp--renäifd)en ©ebirgen, oon ba $u ben 2llpen, unb fo weiter fort. —Äant f. SB. IX. 1.6