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^f)Dfifd)e ©eograpfyie.
©cheitelpunct eines SrteS, ber außerhalb ben SBenbejirfeln liegt,£ort leuchtet fte bis auf ben 33oben eines tiefen SBrunnenS, hierbefcfyeint fte bagegen bloS bie eine ©eite beffelben.
2. Sie jPolarfreife werben in einer (Entfernung tnni
23° 30' »on ben 9)olen gejogen, unb auf jebcr #albfugel bt-.frnbet ffcf) einer öon ihnen. Me innerhalb ben ^olarfreifm
gelegene gänber h a b £n wcnigftenS einmal im Sabre feinen 2lufgang unb Untergang ber ©cmne.
3. (gnblicb muffen wir auch eines ÄreifeS (Erwähnungtbun, ber weber burcb bic ^Bewegung ber (Erbe um ihre 2ße,noch burcb ih« Bewegung um bie ©onne, fonbern ber burcbbie £>ptif erzeugt wirb. SiefeS iß ber ^origont, welcher einBirfel iß, ber bom Benith unb üflabir gleich weit abßefß.
§• 10 .
Sie Bonen ober Birf'elflrtcbc ber (Erbe ftnb folgenbe:
1. Sie f)ei$t Bone. ©ie liegt jwifcben ben beiben
SBenbefreifen. SBeil ber tlequator bie (Erbe nur in gwei äpemi-.fpbären theilt, fo fann man fagen, baß eS jwei h«>fe 3onengibt, nämlich auf jeber .tpalbfugel eine. (ES wirb alfo einen&rblidbe unb eine fübliche heiße Bone auf jeber ©eite beS Tlequa«torS geben.
2. Sie jwei gemäßigten Bonen. Siefe liegen jt»Ufchen ben SBenbe = unb jpolarfreifcn, unb heißen beSwegen fo,weil gegen bie SJtitte berfelben bie rneißen ffJlenfchen unb
arten ju leben im ©tanbe ftnb. Sebodh iß eS in benfelben ;näher an ben SBenbefreifen oft heißer, als am Äquator felbß, !weil bie ©onne hier länger in ber 9lähe beS ©cheitelpuncteSficht, unb eS länger Sag iß, als unter bem 2lequator, wo be-ßänbig Sag unb ««acht gleich ßnb, alfo bie ««acht lang genugiß, um eine erforberliche 2lbfüf)Iung ber (Erbe ju bewirfen.
3. Sie jwei falten Bonen liegen jwifchen ben ^)olar=freifen unb ben 9>olen auf beiben ©eiten ber £emifph<*ren.