©et oernünftige ©efchmad unferer aufgeflärten Seiten iftoermuthlich fo allgemein geworben, baf man oorauSfehen fann,e§ werben nur SDBenige. gefunben werben, benen e§ gleichgültigwäre, biejenigen ©terfwürbigfeiten ber ©atur ju fennen, bie bie(Srbfugel auch in anberen ©egenben in [ich faßt, welche ftd> auf erihrem ©eftcht&freife beftnben. ©§ if! auch für feinen geringenXSoräitg anjufehen, baf bie leichtgläubige SBewunberung, bie Pflegerinuncnblicher .£irngef:pinnfle, ber behutfamen Prüfung ©Iah gemachthat, woburch wir in ben ©tanb gefegt werben, au§ beglaubigtenSeugniffen fixere Äenntniffe einäUjieljen, ohne in ©efal;r ju fein,ftatt ber ©rlangung einer richtigen ©Siffenfchaft ber natürlichen©terfwürbigfeiten unS in einer 2Belt öon Sabeln ju ««irren.
Sie ^Betrachtung ber ©rbe ijt Dotnel)mlicb breifach. Siemafhematifche fieht bie ©rbe al§ einen beinahe fugelfbrmigen unbDon ©efchopfen leeren ©Beltförper an, beffen ©rbfe, gigur unbBirfel, bie auf ihm müffen gebacht werben, fie erwägt. Siepolitifd;e lel;rt bie SBblferfchaften, bie ©emeinfehaft, bie bie ©tenfd;enunter einanber burch bie ©egierungSform, £anblung unb gegenfeitigeSSntereffe haben, bie ©eligion, ©ebräuche u. f. w. fennen; bieVhbftfdK ©eographie erwägt blo6 bie ©aturbefchaffenheit ber @rb=fugel unb wa§ auf il;r beftnblich ijt: bie ©teere, ba§ fejle 2anb,bie ©ebirge, glüffe, ben 2uftfrei§, ben ©tenfdjen, bie SEI;icre,©flanjen unb ©tineralien. OTc5 biefeS aber nicht mit berjenigen©ollftänbigfeit unb iol;ilüfov>f>ifd;en ©enauheit in ben SS^etleir, welcheein ©efchäft ber ©hbftf «nb ©aturgefd;id)te iff, fonbern mit bervernünftigen ©eubegierbe einc§ Steifenben, ber allenthalben b<>6©terfwürbige, ba§ ©onberbare unb ©chone auffucht, feine gefamvmclten ^Beobachtungen vergleicht unb feinen ©(an überbenff.