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gern; wir haben nöthigcre Dinge zn thun. — Sieh doch,mein liebes Julchen, wie schön du dich geputzt hast! <S>-betrachiet sie von asien Seiten.) Ganz herrlich! ganz be-zaubernd! Du wirst wohl den armen Herrn von Puffum sein Stäubchen Verstand bringen.
Julie (erschrickt). Wie? Ich glaubte —
Mad. Schwalbe. Was, mein Kind?
Julie. Es würde von diesem Herrn nicht weiter dieRede scpn.
Mad. Schwalbe. Du Närrchen! von wem dennsonst?
Julie. Ach, Tante! beste Tante! lassen Sie michaus diesem gefahrvollen Spiele.
Mad. Schwalbe. Ich weiß gar nicht, was du vonGefahr träumst. Mein Plan ist so vorsichtig entworfen,daß uns niemand ein Haar krümmen kann. Dein Bräu-tigam soll längstens eine Stunde vor der Trauung ausmeinem Munde redlich erfahren, wer du eigentlich bist,und dann kann er noch thun, was er will.
Julie. Gott! nein — mein Herz widersteht. Ichkann den Herrn von Puff nicht lieben, nicht heirathcn.
Mad. Schwalbe. Nu, nu, damit hat's noch Zeit.Ich verlange jetzt nichts von dir, als daß du einen kur-zen Ccrcmonienbesuch annimmst. Du mußt dir doch dei-nen reichen Freier wenigstens beschauen; das Anschn hatman umsonst. — Findest du den ehrlichen Mann ganzunleidlich, so will ich ihn dir nicht aufzwingen, sonderndie Heirathsuntcrhandlungen mit einer guten Manier ab-brechen. Ich dächte doch, das wäre ein billiger Vorschlag.
Julie. Sie muthen mir immer noch sehr viel zu.
Mad. Schwalbe. Das nennst du viel? — Mirscheint es sehr wenig; und dieß Wenige halte ich für