Mad. Schwalbe. Herr von Puff, ich gratulire. DerHerr Baron hat sich nach Ihren Wünschen erklärt. Ichwill Ihnen seinen Brief vorlese». Der Herr Kabinets-Courier ist doch wahrscheinlich vom Inhalt seiner Depescheunterrichtet?
Wiesel. Ich darf mich rühmen, des Herrn BaronsVertrauter zu sepn.
Mad. Schwalbe. Das konnte ich denken. Nun sshören Sic, Herr von Puff. (Sie liest:) .Madnme et„obere »mie! Die Freiherren von Adlersburg sind die„ältesten Kavaliere in Deutschland und der Herr von Puff„ist einer der jüngsten; seine Idee, die Hand meiner Toch-„ter zu ambitionniren, ist also ein Attentat einer ble«-,il-„lauce, in die ich als ein Glied des hohen Reichsadels„nimmer willigen würde, wenn mich nicht Ihre angelegent-liche Vermittelung, mu ebdre umie, zu mildern 8enti-„niens persuadire. Also blos Ihnen ist der Herr von Puff„Dank und solide Erkenntlichkeit für die Auszeichnung schul-dig, daß ich ihm hiermit permittire, in Ihrer Gegenwart„dem Fräulein aufzuwartcn. Ist er so glücklich, das Herz„meiner geliebten Tochter zu touschiren, so soll ihm mein„väterlicher Conscns nicht entstehen, ^clieu, mu banne„amie." — (Sie legt den Brief zusammen.) Nun, Herrvon Puff, was sagen Sic dazu?
Hr. v. Puff. Ich bin vor Freude ganz stumm.
Mad. Schwalbe (zieht ihn bei Seite). Es wird Ih-rem künftigen Herrn Schwiegervater sehr gefallen, wennSie dem Courier ein ansehnliches Geschenk machen. HabenSie eine gutgespickte Börse bei sich?
Hr. v. Puff. Ich denke.
Mad. Schwalbe. Fort damit!
Hr. v. Puff (zu Wieseln). Darf ich mir wohl die Frei-