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8 (1847) Zeitschwingen : mit sechs Stahlstichen
Entstehung
Seite
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Zweiter Auftritt.

Agent Wiesel. Hannchen.

Wiesel cschnell eintretcnd). Guten Tag, schönes Mäd-chen.

Hannchen. Sind Sie's. denn nur? Ich dachte,cs wäre wenigstens ein Graf) so gebieterisch klopftenSie an.

Wiesel. Ja, wer so viel Geschäfte hat, wie ich,kann nicht lange vor den Thüren schildern. Ist Madamzu Hause?

Hannchen. Dieß Mal nicht.

Wiesel. Sapperment! das ist ärgerlich. Sie hat michausdrücklich auf diese Stunde her bestellt, und nun scha-chert sie in der weiten Welt herum. Was gibt's denn?Was will sie von mir?

Hannchen. Ich weiß davon kein, Wort.

Wiesel. Sie machte die Sache sehr wichtig, und einMann wie ich gibt sich auch mit Kleinigkeiten nicht ab.Wenn sie nur da wäre! Es ist, wahrlich! recht unartigVon der werthcn Madam. (Er läuft ungeduldig im Zimmerauf und ab.) Einen Müßiggänger mag sie so in den Aprilschicken; aber mich nicht. Ich weiß gar nicht, was siedenkt. Es ist ihr doch bekannt, daß ich immer alle Händevoll zu thun habe und daß bei mir jede Viertelstunde ihrenbaaren Louisd'or Werth ist.

Hannchen. Ei bewahre! So viel gebe ich Ihnennicht dafür und Madam vermuthlich auch nicht. HaltenSie sich also ja keinen Augenblick länger hier auf! Siekönnten uns sonst eine fürchterliche Rechnung machen.<Sie drängt ihn scherzhaft nach der Thür.)