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Mensch als Geschlechtsthiec und als Sinnenthier be-trachtet werden, und jeder einzelne Thcil der Ge-schlechtsorgane findet ein ihm entsprechendes Organim Kopftheile des Menschen, und beide leiden gleich-zeitig oder abwechselnd, gemäß dieser einfachen Ver-wandtschaft. Daher Entzündung der Hoden beikm-otitis und umgekehrt, weil die Speichelorganeden Hoden entsprechen. Daher das consensuelle Lei-den der Genitalien und des Halses bei der Men-struation der Weiber Und bei der Syphilis u. s. w.Durch einfache Verwandtschaft kann ferner erklärtwerden das Anschwcllen der Brüste beim Mutrer-krebs und in der Schwangerschaft, das consensuelleLeiden der Leber und der Milz, der obern und un-tern Kinnbacken bei Krankheiten der Zähne, so daß,wenn ein Zahn der einen Kinnlade verdorben, ge-wöhnlich auch der gegcnüberstehende angegriffen wird;das Ergriffenwcrden des andern Auges nach der Ent-zündung des ersten/"
„Noch mannigfaltigere Erscheinungen giebt dieantagonistische Verwandtschaft. Hier muß zur phy-siologischen Erklärung derselben immer erst das po-lare Verhalten der einzelnen Organe nachgewiescnwerden; da dieses von der Physiologie noch nichtgeschehen, so fehlt bei manchen dieser Erscheinungennoch die Erklärung. Offenbar gehören aber hierherder Antagonismus zwischen den untern Extremitätenund dem Gehirn, zwischen Leber und Gehirn, zwi-schen Gehirn und Haut u. s. w< Daher das con-