Druckschrift 
1 (1822)
Entstehung
Seite
57
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Aktionen des Ccrebralsystems lind somit auch auf dieverschiedenen Verrichtungen des Geistes äußert. Da«her die mannigfaltigen Nachthcile für die Gesund-heit, die durch Geistesanstrengungen in den Stundender Verdauung, so wie durch häufiges Nachtwachenveranlaßt werden. — Wo wir organische Tätigkei-ten einander dergestalt bedingen sehen, daß eineAbolition der einen durch die andere da zu scynscheint, so ist dieß nicht als wirkliche Abolition oderAufhebung zu betrachten, sondern blos als ein Ucber-bilden, ein Metaschematismus irgend einer Formder Lebensthätigkeit in die vorherrschende andere. Esist also mit dem Maximum der vorherrschenden Ak«tion des GangliensysiemS zur Zeit des Schlafes einMinimum der Aktion des Cerebralsystems nicht etwadeshalb verbunden, weil die eine von der anderngleichsam verdrängt wurde, sondern weil sich der einein das Maximum der andern gleichsam überbildete,mckaschcmatistete. Denn es herrscht nur Ein Lebendurch den gestammten Organismus, jedoch modistzirtdurch die relative Verschiedenheit der Systeme, inwelchen es sich vorzugsweise darstellt. — Bei be-trächtlichen Läsionen des Gehirns ist ein größeresoder geringeres Ergriffenseyn der Organe der Vege-tation, namentlich des Magens und der Leber mitvorhanden, und es werden hinwiederum abnorme Er-scheinungen im Cerebralsysiem, die sich als physischeReflexe aussprechen, nicht selten durch Anomalien inden vom Gangliensystem vorzugsweise beherrschten