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10 (1847) Der Ritter der Wahrheit : mit sechs Stahlstichen
Entstehung
Seite
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f>crr Bon ©Sterling, der tiefen Sag nicht gan$ unflätigEinbringen mellte, ritt ju einem feiner greunbe, ber inber Sfeibc ein Sautgüteben befaß. Er mar ein fittentofer,audfcbmcifcnbcr ttnb babei arglifHger fKenfcb, mußte fießaber fo gefebieft ju »crffcllcn, baß er in ber ©egenb um*Eer äiemlid; beliebt unb and; im granffdicn §>aufe immermülfommen mar. ©cbicrling ergäl;lte if;m ben Stuftritt,ben er bort gcf;abt batte, unb erbat ficb 3tatb unb S3ct=ftanb.

£err Bon ©pifjfopf fo ^tefj fein eblct greunbjuefte bic Acbfcln.53rüterd;cnfpracb er,ocrfdionemicb mit ber Aufforderung, miber ben 3'fcgrimm tn§)iibnent[;al frei unb offen ju gelbe ju sieben. Sad fd;lagtd; Str ruttb ab. Siiebt and grcunbfdjaft gegen ibnbemabre ber Fimmel! Sr tfi ein unerträglicher £and Sappd,ber einem bie unangcne[;mffcn Singe, bic er SBabrbcitcnnennt unb bic cd mobt auch bidmcilcn finb, unter bicSurfe reibt: aber fo grob er ift, fo fein finb feine ©pci»fen unb SBetne, unb blöd benen jtt Siebe mag icbd mitibm nicht »erberben. Sa man überbieß fd;ott daran ge»!;nt iff, baß er feine Sebendart bat, fo madjt man ftd;and feinen fogenannten 2Saf;rf;citen fo rcenig, ald audbem ©efinnfe einer Srummfticge. 3cf; laffc, menn icb juibm fdjmaufen gel;e, bie Obren jtt $>attfc, unb nehme nurden Sftagen mit; ber ift taub.

Unglüdlidjer SBeife b«tt id> meine Obren bei mir, alder mir beute bie SBabrbeit geigte! »crfe^fc §crr BOit©cbicrling.Aber idt mitl ibm dafür ben gibelbogen umben Äopf fdilagen! Ed mar auf ber ©teile gefdfeben,menn mir nicht ein Sfiefenpaar Bon Schienten im SBegegeflauten hätte, ©ag mir nur mentgflend, $>crr IBruber,mo ich ihn ohne biefe Scibgarbe antreffen faittt.