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10 (1847) Der Ritter der Wahrheit : mit sechs Stahlstichen
Entstehung
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Jung einiger ©cißcrgcfcbidjtcn »erfprodjen unb babet ge*fagt: er wage ftd> mit biefer Unterhaltung nicht beraub,wenn Smilie 3ni)örcrin fei), weit er Unglauben unb ©poitDen ihr befürchte.

©obalb fie bad 3immer »ertaffen batte, fejjic ft'd) bertperr SSürgcrmeiftcr tu feinem tocid)en ©tublc red)t feftitnb SBilfjelm fing an, eine fdjauberbafte ©pufgcfd)iri)tc»orgutragen. Sr machte mitunter eine deine ^Jaufe, unbabmtc mäbrenb biefer ©title auf eine täufebenbe 2(rt badjammern beb £oljnnirntb nach, beffen Radien in ber2Banb abergläubigen Satten Spersflopfen »crurfacbt. £errüKobn borebte, warb unrubig, f;orct'te toieber unb fragtebänglid; unb leifc: „frören ©ie niebtb?“ — ÜBilbelntfagte Stein unb tpämmcrte fort, „fpören ©ic nidrt t>icSobtenubr fdjlagett ?“ — ©er Ubrmacbev antwortete: er»ernebme niebtb alb bab Siefen unb Siefen red 2Banb=fd;mibb, ber bon ben Scaturforfdjern Termes pulsntoriusgenannt werbe.

»2Kir fd)lägt auch totrflicb ber fjfuld febr heftig»er=fcfpte ber Sürgermeiftcr. „Stber bie gelehrten gretgeiftcrmögen biefeb (Serättfd) nennen, wie fie nrotlcn, td) weiß,baß eb bie Scbtenubr ifi, bie einen nahen ©tcrbcfall tubiefettt fpattfe bertünbigt.“ —

SBUhtlnt guefte bie 2[d)feln, fuhr tu feiner (Srgäfplttttgfort unb bebiente fid) halb barauf fer Saud)l‘prad)e, umfoie eine Sule jtt febreien. £>err SÄobn fdjracf jufanimeitunb faltete bie fiänbe. „(Sott fei) mib gnärig!“ fprad)et: „Sa mclbct ftd) ter streite Sote beb Sobeb!“ —

©o war er »orbereitet, tote ihn Jßilhelm wünfebte. Sblaut nun barauf an, tf;n eine halbe fOttnute lang oonfeinem rotbfammtenen Sprotte bimoegiubvingen. ©ab