Dreizehntes Kapitel,
ES wird Krieli, der Kvlliq mustert feine Neichsarmee und ent-lehnt von seinem Verfahr einen Ueberrock zum Feldzuge.
Um ein Heer auf die Beine zu bringen, ward mit mög-lichster Eile das Volk zusammcngcrufen. Der Kanzlermachte ihm den Entschluß des Königs bekannt, und stellteihm mit listiger Beredtsamkeit vor, daß der Krieg gegenden Müller eben so unvermeidlich, als gefahrlos und vor-theilhast scy. Die Nationalversammlung ließ sich blenden.Keine Stimme erhob sich gegen den Feldzug. Alle riethen,Len Feind mit vereinter Volkskrast anzugreisen.
Dieser kriegerische Enthusiasmus gefiel dem Kanzler nichtganz. Es lief gegen seinen Plan, den König, der äussHaupt geschlagen werden sollte, mit einer starken, sieg-versprechendcn Hccrmacht ins Feld rücken zu lassen. Dar-um sprach er zu der Versammlung: „Euer Muth undEifer, den königlichen Verwandten zu Hülfe zu eilen, istungemein rühmlich; cs scheint mir aber nicht rathsam, dasLand von streitbarer Mannschaft völlig zu entblößen. DerMüller ist nicht unser einziger Feind. Wir haben einenungleich gefährlicher!! an dem ausgewandcrtcn Prinzen,der mitten unter »nS, wie ich gewiß weiß, Kundschafter