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Doch Hess' es, was es helfen fnnu,
Ich klage dort bcn Bluthund an l« —
Mit diesen Warte» rannte sieBon dannen und der Hause schrie:
»Weh UNS! ES geht Gewalt oor Recht lDer König isi des Kanzlers Knecht.
Was dieser fremde Schuft hegehrt,
Wird von dein schwachen Herrn gewährt.
O lätre man das Ding geglaubt,
Die Krone druckte nicht sein Hauvt,
Und ruhmvoll säsic jetzt der SohnDeS Löwen auf der Vater Thron!" —
Die Sprache der Unzufriedenheit und Reue ward im-mer allgemeiner und lauter. Unser ohnmächtiger Schat-tenkönig, hieß cs überall, hat ein grundgutes Herz: alleinwie wenig ist uns damit geholfen! Sein beschränkter undumnebelter Verstand gleicht einem Blinden, den ein treu-loser Führer verspottet und in Sümpfe leitet. —
Der Er-Statthalter und andere Große des Reichs freu-ten sich über diese Stimmung des Volks. Sie waren demKanzler besonders darum spinnefeind, weil er, wie manunter der Hand erfahren hatte, mit dem Vorhaben umging,alle vornehme Beamte nach und nach zu stürzen und ihreAemter mit Füchsen zu besetzen. Diese lieben Vetter undBrüder wollte er über alle andere Geschlechter erheben,und er hatte wirklich schon ein Mandat unter der Feder,wodurch ihnen ganz besondere Vorzüge und Freiheiten,und sogar eine Art von Adelswllrde crtheilt werdensollten.
Ueber diese und mehrere Projekte von ähnlichem Schlage,denen man auf die Spur gekommen war, schäumten dieBären und Wölfe vor Wuth und faßten den wilden Ent-schluß, den Kanzler in seiner Wohnung zu überfallen und