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hat mir bis jetzt so wenig eingcbracht, daß cs mir garnicht schwer wird, ihr zu entsagen. Ich habe nun durchEure Gnade mein reichliches Auskommen, und werde mitdem lebhaftesten Diensteifer der Sklav' meiner Pflicht sepn.Doch beding' ich mir die gnädige Erlaubniß, dann undwann auf Ew. Hoheit ein Lobgedicht zu verfassen."
Das magst du! schmunzelte Simpel: Und wenn es gutist, werd' ich mich erkenntlich bezeigen.
„Wcnu's aber schlecht ist," fiel der Tischrath ein, „wasmachst du da?"
So fragt ein Narr! brummte Simpel: Es verstehtsich am Rande, daß er für Schofelzcug nichts bekommt.
„Du solltest auch darauf einen Preis setzen, wie KönigAlexander that."
Was weiß ich davon!
„Soll ich dir's erzählen?"
Simpel nickte bejahend, und Squenz begann:
Der große Alexander hieltSich einen kleinen Hofpvctcn,
Der hätte gar zu gern in Haufen Gold gewühlt;
Allein sein Bischen Sold ging für und für bald flöten.
Da er zugleich den Dienst alS lust'ger NachBei dem Eroberer vcrrrat.
So scherzt' er einst: „Herr König, du bist eitel,
Hast aber einen Krebs im Beutel,
Der immer in die Hand dich knciot,
Daher bei dir das Schenke» unterbleibt.
Du näbmst es an, wenn rastlos dir zur EhreMein Pegasus im vollen Fluge wäre;
Doch, da kein gvldner Sporn ihn treibt,
Und man den Haber ihm nur an die Krippe schreibt,
So ist er eine faule Mähre.
DaS biene dir hinfort zur Lehre,
Und nun ein Wort im Ernst! —ich will durch ein Gedicht