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ires Feuers und des Goldes bekleidet! — Sie wählte mitBedacht für ihn diese Farbe, als die echte Königsfarbe;denn die Sonne ist die Königin der Gestirne, das Feuerder König der Elemente und das Gold der König der Me-talle." — In diesem Geschmacke pries der beredte Anwaltden jungen Löwen vom Haupte bis an die Spitze deSSchweifs, und verließ dann die Bühne.
Leichtfüßig, wie ein Geck, betratSie nun des Esels Advokat;
Er beugte vornehm-flüchtig den Kopf,
Schlug stolz den Wedel über den Schopf,
Erhob die Stimm' und trieb dazu vielPossierliches Gebcrdenspiel.
Seine Rede war ein babplonisches Gemisch verschiedenerSprachen, und ein grauscs Gewirr hochtönender und un-verständlicher Krastphrasen. Von diesen Hülsen gesondert,blieb ungefähr folgender Kern:
„Es ist nicht alles Gold, was glänzt: aber manchesunscheinbare Erz hat Goldgehalt. Diese unwidersprechli-chen Sätze ließen sich heute vortrefflich anwenden: doch —ich schweige, und empfehle sie bloß gegenwärtiger Versamm-lung zum eigenen Nachdenken." —
„Der Stammbaum des Prinzen ist ohne Widerspruchalt und ehrwürdig. Allein wozu das Geschwätz von NoahsArche? Daher stammen wir alle." —
„Gegenseitiger Anwalt nannte viele tapfere Löwen:warum verschwieg er aber die feigen Schwächlinge, diesich vom Herkules und vom Simsvn mit bloßen Händenzerreißen ließen?" —
„Auch wir haben edle Urahnen. Einer davon war der,welchen der König der Könige zu seinem Einzug in Je-rusalem wählte. Welcher Triumph für unsere Familie!Lougbein'S sämmtl. Schr. XI. Bd. 26