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Ehrwürdige Greise von Bäumen s.ihnNingSum das bunte Gewimmel an,
Und boten ihm auf BlumenmattenGastfreundlich Obdach und kühlen Schatten.
Alt und Jung lagerte sich unter ihren grünen Sonnen-schirmen und wartete mit Ungeduld auf den Anfang desSchauspiels.
Zuerst erschien Herr Simpel mit einem Rosenkränze ge-schmückt. Auch sein Schweif war mit Blumen durchfloch-tcn, und ein Affe trug ihn mit dem Anstand eines fürst-lichen Schleppenträgers. Die vornehmsten Glieder des grauenBundes machten das Gefolg ihres Helden aus. Dcnklingund Schalkwitz gingen ihm,zur Seite und hatten vielMühe, durch Trostsprüche seine Ohren steif zu erhalten.Man führte ihn auf einen schattigen Hügel, wo er sichuiederzulafsen und ein Frühstück cinzunehmcn geruhte.
Bald darauf kam Kühnhcrz ohne Gepränge. Er wähltesich unter dem ersten dem besten Baume einen Platz undfrühstückte nicht. Herr Wacker saß neben ihm, bis es Zeitward, die Ncdncrbühne zu besteigen, die mitten auf derWiese errichtet war. Nahe dabei hatte man erhabene Sitzefür die Kampfrichter bereitet, welche durch einen öffentli-chen Eid angclobcn mußten, ohne Ansehen der Personenzu urtheilcn. Es waren theils Gelehrte, thcils Männer,die sich auf ritterliche Hebungen verstanden. Der Kanzler,Doktor Squenz und Magister. Murner saßen auf der Ge-lchrtcnbank obenan, waren aber nicht mehr das traulicheKleeblatt, wie vormals; denn Reineke hielt cs heimlichmit dem Esel, der Schwarzrock mit dem Prinzen, und derLeibarzt hätte lieber gar eine Republik gehabt.
Als man mit den nöthigen Vorbereitungen zu Standewar, rief ein Maulesel, als Herold aus: die Redner soll-