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Männer zehn Jahre gearbeitet. Dessen ungeachtet be-merkte man verschiedene wichtige Fehler daran. Unterandern war die Pforte zn niedrig und enge gerathcn.Nur Thiere von Löwengrößc schritten gemächlich hindurch.Dieses Versehen hatte jetzt die nachtheilige Folge, daß sichder König weder mit seinem Statthalter, dem Elcphan-tcn, noch mit andern treuen Rathen und Dienern, dievon ansehnlicher Statur waren, besprechen konnte. Ermußte die Ncichsgeschäfte blos mit Herrn Reineke Fuchs,Lein Kanzler, verhandeln.
Aber dieser berüchtigte Schlaukopf und sein Sccretär,das Murmelthicr, verdrehten die königlichen Befehle, welcheihnen zur Ausfertigung aufgetragen wurden, nach ihremGefallen, und wagten Ließ um so mehr ohne Furcht undScheu, weil der Leibarzt, Doktor Squenz, ein schelmi-scher Affe, und der Hvfkapellan Murner, ein schwarzer,hämischer Kater, mit ihnen unter Einer Decke spielte».Außer diesen vier gelehrten Herren ging niemand vonBedeutung bei dem König aus und ein. Sie konntenalso schalten und walten, wie sie wollten.
Aus ihrer geheimen Schmiede liefDrum mancher königliche BriefVoll unerhörter Tyrannei.
Wiel wackre Bürger seufzten: »Ei, ei!
Jetzt herrscht der Fuchs »ach feinem Geschmack,
Er und sein Anhang sind Schclmcnpack.
O, wären alle vier gehangen!
Sie halten den König wie gefangen;
Und bleibt er länger in ihrer Hand,
So geht zu Grunde das Vaterland.
Man muß ihn bitten und beschwören,
In seine Burg zurückzukehrcn,
Wo jeder treue BiedermannIhn sehen und bcrathcn kann.«