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da bring' ich auch den wcrthcn Hündlcin das Ihrige;"scherzte Jener, und schnalzte mit der Zunge, wie manHunde zu locken Pflegt. Pfeilschnell schossen sic herbei,umringten den Hausknecht und sprangen an ihm empor.Nur unter dem Schutze des abwehrcnden Wirths gelangcs ihm, die Schüssel auf den Boden zu setzen. Jetzt aberfielen die eingeladencn Gäste mit solchem Ungestüm dar-über her, daß einige derselben, um die ganze Beschecrungallein zu erobern, sogar mit den Vorderpfoten in die großeSchüssel griffen, und sie augenblicklich mit solcher GewaltUmrissen, daß sie zerbrach. Das uferlose schwarze Meerergoß sich unaufhaltsam durch den Saal. Die spartanischeTischgesellschaft mußte die Beine Heraufziehen, um sienicht von den Fluthen bespülen oder von den Hunden,die mit offenem Rachen den schwimmenden Inseln nach-stürzten, verletzen zu lasten. Gelächter und Flüche schall-ten durcheinander. Zugleich wurden Postbriefe gebracht,Acciszettel verlangt und Spruptöpfchcn gefüllt. Es warein heilloser Wirrwar, den mir der Arzt belachte und derKaufmann benutzte. Er zog, indem ihn niemand beob-achtete, die eben erst aufgctragcne Schüssel still an sich,fischte die Pfaffenbißchcn heraus und verschlang sie mit Hast.
Als die schwarze Suppe völlig aufgelcckt und aufgetrock-net war, nahm der Bürgermeister eine strenge Nichter-miene an und sprach das Urtheil: „Die ungezogenen Hundehaben sich unserer Tischgesellschaft unwürdig gemacht. Wirschließen sic hiemit davon aus. Von Rechts wegen."
„Vortrefflich gesprochen, weiser Richter!" sagte der Arzt.
Einige fragten: wo die ausgestoßencn Sünder nun ver-pflegt werden sollten.
,',Sie mögen sich zu dem Gesinde halten;" antwortetedie Bürgermeisterin. „Wir Frauen haben beschlossen, un-