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fchmcckc. Es ärgerte ihn, daß er vorhin ausdrücklich ver-sprochen hatte, kein Naubwolf mehr zu sepn. Er hättesonst gern die Zahl seiner Sünden noch vermehrt. Dienahe Beute war gar zu lockend, und er konnte sich ihrer,da Zimmer und Kästchen unverschlossen waren, mit leich-ter Mühe bemächtigen.
Nach der Mahlzeit begleitete ihn der Gedanke an denwundersüßen Marzipan zu seinem Lehrer, bei dem er bissechs Uhr aushaltcn mußte.
Als er zurück kam, schlich er an das Zimmer, das denSchatz enthielt. Er guckte dnrch's Schlüsselloch: das Käst-lcin stand noch an seinem Platze. Er versuchte leise, obdas Zimmer verschlossen sep; es ließ sich öffnen. Nunstand er, wie Herkules, am Scheidewege. Sollt' erden Lockungen der Lüsternheit folgen oder sich den Zügelder Enthaltsamkeit anlegen? Er sann und sann, trippeltebald von der Thüre hinweg, bald wieder dahin, sah undhorchte links und rechs; und als weder Auge noch Ohreine störende Bewegung vernahmen, husch! war er imZimmer.
Wie der Habicht nach der Taube, schoß er auf das Käst-chen zu und riß cs aus. Bestürzt fand er cs leer; aberplötzlich, wie ein Pistolenschuß, fuhr ein Kerlchen, eineSpanne lang, aus dem Boden herauf, setzte eine Trom-pete an den Mund, und schmetterte so grimmig, als soll-ten die Todten auferstchen. Julius sprang fliehend nachder Thür; man hatte sie von aussen leise verschlossen. Erwollte durch'ö Nebenzimmer flüchten; dort trat ihm seinVater, von zwei fremden Männern begleitet, entgegen.»Warte, mein Sohn!" sprach er, „wir haben ein Wört-chen mit einander zu reden. Vorher aber will ich denHerold deiner Schande zum Schweigen bringen."