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cr vormals oft gegen seinen Bruder geäußert hatte, nichtverzeihen, und vergoß Thränen, so oft er daran dachte.
In den letzten Tagen seines schwindenden Lebens saßer einst, von seinen Verwandten umringt, im Garten undwärmte sich an den Strahlen der Sonne. Er blickte mitnassen Augen zu ihr empor und rief aus: „HimmlischesLicht, wie selten sah ich dich in der Pracht deines Aufgangsund Niedergangs, und nun scheinst du schon bald ansmein Grab!" —
Alle versanken in Wehmuth und weinten. Er aber suchtesich zu fassen, wandte sich gegen seinen Bruder und sprach:„O, war' ich doch, wie du, ein treuer und demüthiger An-hänger der Natur geblieben, so fiel ich jetzt nicht als ein Opferder leidigen Ehrsucht! Das bin ich eben so im Kleinen,wie mancher weltberühmte Mann es war. — Friede seymit der Asche unsers Vaters! Er liebte mich und dacht'es gut mit mir zu machen; aber, selbst vom Ehrgeiz irregeleitet, führt' er auch mich irre. Ich sollte und wolltegroß werden, und ward — unglücklich! — Daß meineKnabenjahre in einem Schulkcrker traurig verflossen —daß ich, als Geschäftsmann, von Obern geplagt und be-schimpft, und daneben von einem Hausteufel gequält ward— kurz, alle Leiden, die ich auf Erden erfuhr, entspran-gen aus meiner thörichtcn Unzufriedenheit mit dem Stande,worin ich geboren war. — Ach, hätt' ich doch meine ver-lorenen Jahre zurück! Ich wollte meines Lebens weisergenießen." —
Sein Bruder unterbrach ihn mit der Bitte, sich nichtüber die Vergangenheit zu härmen, und die klebrigen trö-steten ihn gegen ihren eigenen Glauben: daß das Zielseiner Tage nicht so nahe sepn werde, als er befürchte.Aber er schüttelte den Kopf, zeigte auf eine Rosenknospe